Celler Hengstparaden 2019 – „Hengste und Hunde“

Auch in diesem Jahr wird das neue Konzept der Traditionsschau fortgeschrieben und lädt Besucher zum Flanieren ein.

Die Celler Hengstparaden werden seit über 100 Jahren veranstaltet.
Die Celler Hengstparaden werden seit über 100 Jahren veranstaltet.
Martina Weyh

Die Celler Hengstparaden finden in diesem Sommer vom 16. bis 18. August statt. Wie im vergangenen Jahr wird die traditionelle Veranstaltung auf einem der ältesten Pferdegestüte Deutschlands wieder um einen großen Ausstellungsbereich erweitert. Neben den bestimmenden Themen Pferde, Hunde und Jagd werden dort erneut Künstler und Kunsthandwerker ihre Objekte und Skulpturen zeigen, auch die Themen Blumenzucht, Mode und Design finden dort wieder einen Raum. Präsentiert wird Reitsportzubehör, ebenso wie Schmuck, Bilder und Hundemode.

nach Informationen des Veranstalters hinaus können sich die Besucher darüber hinaus auf Dressurdarbietungen auf höchstem Niveau in Einzelauftritten oder hochklassigen Quadrillen und die Vorstellung der berühmten Celler Hengste auf dem mit historischen Gebäuden und alten Baumbestand umgebenen Paradeplatz freuen. Mit dabei in diesem Jahr – die Polizeireiter- sowie die Hundestaffel. Für das leibliche Wohl wird entlang der „Gastromeile“ gesorgt, hier warten vielfältige kulinarische Köstlichkeiten wie Flammkuchen, Fischspezialitäten, Burger, Cocktails, Crepes, Wein und vieles mehr auf hungrige Besucher.

Gegründet wurde das Celler Landgestüt 1735 durch Georg II., König von England und Kurfürst von Hannover, um zum einen den Landwirten gegen geringes Entgelt gute Hengste zur Bedeckung ihrer Stuten bereitzustellen und zum anderen den Bedarf der Kavallerie an Pferden zu decken, die bis dahin überwiegend aus England eingeführt wurden. In den Anfängen wurden englische Vollblüter angekauft, um die in der Landwirtschaft und im Fuhrwesen tätigen, schweren Warmblutpferde zu veredeln. Die Celler Hengstparaden finden bereits seit über 100 Jahren statt.

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