Drittländer: Reisewarnung für Nicht-EU-Staaten verlängert

Sie gilt nun bis zum 14. September 2020.

Das Auswärtige Amt hat die allgemeine Reisewarnung für Drittstaaten außerhalb der EU bis zum 14. September 2020 verlängert. (Foto: Pixabay/geralt)
Das Auswärtige Amt hat die allgemeine Reisewarnung für Drittstaaten außerhalb der EU bis zum 14. September 2020 verlängert. (Foto: Pixabay/geralt)
Claus Bünnagel

Das Auswärtige Amt hat die allgemeine Reisewarnung für Drittstaaten außerhalb der EU bis zum 14. September 2020 verlängert. Die bisherige Regelung lief bis zum 31. August. Die Tourismusbranche hatte eine stärkere Differenzierung nach Ländern gefordert. 

Reisewarnung für mehr als 160 Länder 

Die Reisewarnung erfolgt unabhängig von der Einstufung von Ländern als Risikogebiete durch das Robert-Koch-Institut. Derzeit besteht für mehr als 160 Länder eine Reisewarnung, aber nur etwas mehr als 130 davon sind als Risikogebiet eingestuft. Eine Übersicht aller Risikogebiete finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html. Die Einstufung erfolgt nach gemeinsamer Entscheidung von Gesundheits-, Außen- und Innenministerium. 

Testpflicht

Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts geht noch weiter. Sie ist zwar kein Reiseverbot, soll aber abschreckend wirken und ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

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