Bayern: Coronaregelungen für Busreisen

Im Zuge der geänderten 14. BayIfSMV gelten für Busreisen in Bayern aktuell folgende Regelungen (Infos: LBO).

Ohne Impf- oder Genesenennachweis ist bei Busreisen in Bayern in der Regel ein Test nötig. (Foto: Pixabay/geralt)
Ohne Impf- oder Genesenennachweis ist bei Busreisen in Bayern in der Regel ein Test nötig. (Foto: Pixabay/geralt)
Claus Bünnagel

3G-Modell 

  • Es ist verpflichtend, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz am Ausgangsort der Busreise über 35 liegt. 
  • Medizinische Maskenpflicht für alle Fahrgäste ab dem 6. Geburtstag sowie für das Fahrpersonal, sofern der Mindestabstand von 1,5 m zu haushaltsfremden Personen nicht eingehalten wird und keine Schutztrennwand vorhanden ist
  • Impfnachweis: Die letzte notwendige Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen 
  • Genesenennachweis: positiver PCR-Test, mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt
  • Testnachweis: PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden, oder Antigenschnelltest, nicht älter als 24 Stunden, oder Selbsttest, unter Aufsicht durchgeführt und nicht älter als 24 Stunden
  • Ausnahmen von der 3G-Nachweispflicht: Kinder bis zum 6. Geburtstag, Kinder, die noch nicht eingeschult sind, Schüler (auch über sechs Jahren) 

3G-Plus-Modell (freiwillig) 

  • Keine Maskenpflicht 
  • Impfnachweis: Die letzte notwendige Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen
  • Genesenennachweis: positiver PCR-Test, mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt 
  • PCR-Testnachweis: nicht älter als 48 Stunden 
  • Ausnahmen von der 3G Plus-Nachweispflicht: Kinder unter zwölf Jahren, Schüler (auch über zwölf Jahren) 

2G-Modell (freiwillig) 

  • Keine Maskenpflicht 
  • Impfnachweis: Die letzte notwendige Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen
  • Genesenennachweis: positiver PCR-Test, mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt 
  • Ausnahmen von der 2G Nachweispflicht: Kinder unter zwölf Jahren. Menschen, die sich nachweislich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, darf der Veranstalter ausnahmsweise zulassen, wenn sie einen negativen PCR-Test vorlegen. 

Die Kontaktdatenerfassungspflicht ist bei Busreisen zum 18. September 2021 bereits weggefallen. 

Die Einführung von freiwilligem 3G Plus bzw. 2G ist eine rein freiwillige Entscheidung des Unternehmers. Hierzu besteht weder ein staatlicher Zwang noch gibt es hierauf ein Anspruchsrecht seitens der Kunden. Bei Umsetzung des freiwilligen 3G-Plus- oder freiwilligen 2G-Modells gilt: 

  • Die Absicht, freiwilliges 3G plus oder 2G anzuwenden, ist der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab mitzuteilen (in der Regel genügt eine E-Mail an das Landratsamt)
  • Der Zugang muss wirksam durch Identitätsfeststellung jeder Person kontrolliert werden. 
  • Bei Umsetzung der 3G-Plus- oder 2G-Regel für Kunden gilt dies ab 19. Oktober auch für alle Beschäftigten mit Kundenkontakt sowie den Betreiber selbst, wenn Kontakt zu Kunden besteht
  • Gäste müssen deutlich erkennbar auf die Zugangsbeschränkungen hingewiesen werden
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