Österreich: Regelungen für Busreisen

Reisebusse gelten seit dem 29. Mai als Massenbeförderungsmittel. Es darf daher vom 1-m-Abstand bei Tragen von Mund- und Nasenschutz abgewichen werden.

Österreich (im Bild: Hallstatt) hat die Grenzen für Busreisen aus Deutschland wieder geöffnet. (Foto: Pixabay/Julius Silver)
Österreich (im Bild: Hallstatt) hat die Grenzen für Busreisen aus Deutschland wieder geöffnet. (Foto: Pixabay/Julius Silver)
Claus Bünnagel

Seit Mitte Mai werden in Österreich Gastronomie, Beherbergung und Freizeitangebote Schritt für Schritt wieder geöffnet. Die Österreich Werbung hat die wichtigsten Regelungen für Urlaub in Österreich zusammen gefasst unter https://www.austria.info/de/service-und-fakten/coronavirus-situation-in-oesterreich

Mit der nun veröffentlichten 2. Novelle der Lockerungsverordnung wurde in Bezug auf Busreisen klargestellt, dass auch Busse des Gelegenheitsverkehrs als Massenbeförderungsmittel gelten. Die diesbezügliche Regelung in § 4 Abs. 3 der österreichischen Covid-19-Lockerungs-Verordnung lautet: 

Bei der Beförderung von Personen in Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und Ausflugsschiffen ist § 1 Abs. 3 sinngemäß anzuwenden. 

Abweichen vom 1-m-Abstand möglich

§ 1 Abs. 3 lautet: Im Massenbeförderungsmittel ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Ist auf Grund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen die Einhaltung des Abstands von mindestens einem Meter nicht möglich, kann davon ausnahmsweise abgewichen werden. 

Im Klartext bedeutet dies, dass in Österreich Reisebusse seit dem 29. Mai als Massenbeförderungsmittel gelten und daher vom 1-m-Abstand abgewichen werden darf, aber die Fahrgäste während der Fahrt einen Mund- und Nasenschutz tragen müssen.

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