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Gefakte Hotelbewertungen: Online-Portal HolidayCheck verklagt Agentur

Angestoßen durch eine Berichterstattung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), hat das Reise- und Urlaubsportal ein Netzwerk gefälschter Bewertungen aufgedeckt und klagt jetzt beim Amtsgericht München wegen unlauteren Wettbewerbs.

Wehrt sich gegen gefakte Kundenbewertungen und geht jetzt mit einer Klage in die Offensive – das Reise- und Urlaubsportal HolidayCheck. (Foto: HolidayCheck)
Wehrt sich gegen gefakte Kundenbewertungen und geht jetzt mit einer Klage in die Offensive – das Reise- und Urlaubsportal HolidayCheck. (Foto: HolidayCheck)
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Martina Weyh

Das Online-Portal HolidayCheck ist von gefälschten Kundenbewertungen betroffen und hat jetzt gefakten Hotelbewertungen den Kampf angesagt. Das MDR-Verbrauchermagazin „Voss & Team“ hatte Ende vergangenen Jahres mit seiner Berichterstattung über Hotelbetreiber, die sich mithilfe spezieller Agenturen falsche positive Bewertungen kaufen, den Stein ins Rollen gebracht.

Nach Informationen des öffentlich-rechtlichen Senders sei die MDR-Berichterstattung für HolidayCheck-Vertriebsleiter Georg Ziegler der Auslöser für eine interne Überprüfung der Vorwürfe gewesen, die sich leider bewahrheiteten. Daraufhin hat das Unternehmen Klage wegen unlauteren Wettbewerbs beim Landgericht München eingereicht.

Kriminelle Aktivitäten, um Umsatz- und Buchungszahlen zu steigern

Ein besonderer Fall von Dreistigkeit: Die beklagte Agentur hatte im Jahr 2016 schon einmal anwaltlich versichert, nur echte Kunden um Bewertungen zu bitten.

„Wir haben nun durch die MDR-Recherche 2018 und auch über die Mithilfe der Hoteliers genügend Beweise sammeln können, um diese anwaltliche Versicherung von 2016 zu widerlegen und tatsächlich Klage einzureichen“, so Ziegler nach Informationen des MDR.

Laut Vertriebsleiter Ziegler nehme das Online-Portal HolidayCheck den aktuellen Fall zum Anlass, noch mehr Wahrnehmung für das Thema zu schaffen und auch für Rechtsprechung im konkreten Fall zu sorgen.

Das Onlineportal habe die eigenen Prüfstandards im Unternehmen bereits nachgebessert, um weiterem Missbrauch den Riegel vorzuschieben. Ein Team von acht Mitarbeitern durchforste stetig die eigene Plattform nach „schwarzen Schafen“ innerhalb der Hotelbranche, die mit falschen Bewertungen tricksen wollen.

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