Hochbahn und VHH: Trennscheibeneinbau in 1.500 Bussen abgeschlossen

Das verwendete Sicherheitsglas ist hochentspiegelt und hat so gut wie keinen Einfluss auf das Sichtfeld der Fahrer.

Fast alle Busse der Hochbahn und VHH besitzen nun Trennglas am Fahrerarbeitsplatz. (Foto: Hochbahn)
Fast alle Busse der Hochbahn und VHH besitzen nun Trennglas am Fahrerarbeitsplatz. (Foto: Hochbahn)
Claus Bünnagel

Fast alle 1.500 Linienbusse der Hamburger Hochbahn AG und der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) verfügen nun über Trennscheiben am Arbeitsplatz des Fahrpersonals. Dadurch kann auch wieder vollumfänglich der vordere Einstieg genutzt werden, was den Fahrgastfluss deutlich verbessert. Vor allem aber gewinnen Fahrgäste mit den zusätzlichen Steh- und Sitzplätzen im vorderen Fahrzeugbereich wieder mehr Raum.

Einbau seit Juni

Mitte Juni hatten die Verkehrsunternehmen mit dem flächendeckenden Einbau der Trennscheiben begonnen und schließen die Maßnahme nun planmäßig ab. Lediglich bei einigen wenigen Fahrzeugen von Solaris und Volvo bleibt die erste Tür noch geschlossen, da ein anderes Scheibenmodell erforderlich ist. Dem Serieneinbau war ein intensiver Entwicklungs- und Abnahmeprozess vorausgegangen, an dem auch die Busfahrer beider Unternehmen beteiligt waren. Das verwendete Sicherheitsglas ist hochentspiegelt und hat so gut wie keinen Einfluss auf das Sichtfeld der Fahrer.

Wichtige Durchlüftung und Desinfizierung

Das Öffnen aller Bustüren bei jedem Halt ermöglicht außerdem eine stärkere Durchlüftung der Fahrzeuge. Trotz Klimaanlagen setzen die Verkehrsunternehmen im Kontext der Pandemie gerade bei den aktuellen sommerlichen Temperaturen bewusst zusätzlich auf diese Maßnahme. Auch in allen U- und S-Bahnen, die das technisch zulassen, werden alle Türen automatisch an allen Haltestellen geöffnet. Weitere Maßnahmen der Verkehrsunternehmen im HVV sind die Hygieneteams, die seit Mitte Juni an sieben Tagen die Woche Fahrzeuge und Haltestellen im laufenden Betrieb zusätzlich desinfizierend reinigen sowie die intensive Informationskampagne und die Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht mit rund 750 Mitarbeitern.

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