Antivirenschutz: Hübner und Airdal schließen Kooperation

Das Produkt verhindert, dass Viren oder Bakterien auf Oberflächen wie auf Haltestangen, im Sitzbereich, an Einstiegen sowie Übergängen und im Fahrerbereich überleben können.

Airdal lässt sich einfach aufsprühen. (Foto: Hübner)
Airdal lässt sich einfach aufsprühen. (Foto: Hübner)
Claus Bünnagel

Gemeinsam gegen die Virenverbreitung in Bussen und Bahnen: Die Hübner-Gruppe hat mit Airdal eine Kooperation für den Vertrieb des gleichnamigen antiviralen Oberflächenschutzes (Coating) im Mobilitätsbereich vereinbart. Hübner bietet ihn ab sofort für alle Produkte im Personennahverkehr an.

Die Coronapandemie stellt die regionalen Verkehrsbetriebe vor große Herausforderungen: Seit Beginn der Pandemie liegen die Fahrgastzahlen im ÖPNV unter den Vorjahreszahlen, obwohl Busse und Bahnen als Infektionsherde nicht bekannt sind. Um unsere Kunden in der aktuell schwierigen Zeit zu unterstützen, haben wir nach Lösungen gesucht – und mit Airdal eine solche gefunden. (Helge Förster, Geschäftsführer der Hübner-Gruppe und verantwortlich für den Geschäftsbereich Mobility) 

Ultradünner Schutzfilm aus amorphem Glas

Das Produkt verhindert, dass Viren oder Bakterien auf Oberflächen wie auf Haltestangen, im Sitzbereich, an Einstiegen sowie Übergängen und im Fahrerbereich überleben können – also überall dort, wo es zu direktem Hautkontakt mit Personen kommt. 

Dabei wirkt Airdal rein physikalisch: Nach dem Auftragen bildet sich ein ultradünner Schutzfilm aus amorphem Glas: Kleinste Spitzen darin zerstören die Zellwand von Viren und Bakterien. Krankheitserreger werden so eliminiert und können sich nicht weiterverbreiten. (Tim Dortans, Hübner-Serviceleiter Bereich Bus) 

Die Vorteile: Behandelte Flächen müssen seltener gereinigt und desinfiziert werden – bei gleichem Infektionsschutz. Bereits nach kurzer Einwirkdauer reduziert sich die Menge der Mikroorganismen auf den Flächen um ca. 99,9 %, wie unabhängige Tests belegen – und das ohne dabei die Materialien selbst anzugreifen. 

Einsparungen bei Reinigungs- und Desinfektionskosten 

Der unsichtbare Oberflächenschutz hält auf Flächen bis zu zwölf Monate. 

Durch diese langanhaltende Schutzwirkung müssen die Fahrzeuge seltener desinfiziert werden – wodurch sich bei den Nahverkehrsbetrieben Kosteneinsparungen realisieren lassen. Außerdem kann der Oberflächenschutz für ein neues Sicherheitsgefühl bei den Fahrgästen sorgen. (Christoph Steinbach, Vertriebsleiter des Hübner-Bereiches After Sales & Service für Schienenfahrzeuge) 

Die Anwendung ist dabei einfach:

Airdal lässt sich nach einer Vorreinigung einfach auf die zu behandelnden Flächen auftragen. Innerhalb kurzer Zeit kann so durch nur zwei Personen ein komplettes Fahrzeug desinfiziert werden. (Steinbach)

Wo Airdal verwendet wird, ist eine zusätzliche chemische Desinfektion nicht notwendig, es sollte lediglich in den üblichen Abständen gereinigt werden. 

Über Hübner

Als globaler Systemanbieter für die Mobilitätsbranche, für Industrie, Life Sciences und Wissenschaft ist die Hübner-Gruppe weltweit führend im Bereich Übergangssysteme für Busse und Schienenfahrzeuge (Mobility), ist anerkannter Lösungsanbieter für Produkte aus Elastomeren, Isolations- und Verbundwerkstoffen (Material Solutions) sowie Lieferant für Anwendungen in der Laser- und Terahertz-Technologie (Photonics). Insgesamt beschäftigt das Unternehmen weltweit über 3.500 Mitarbeiter. Neben dem Hauptsitz in Kassel hat Hübner in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten über 30 Standorte rund um den Globus aufgebaut.

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