Schlienz-Tours: 25 Shuttle-Busse mit Mindestabstand

Das schwäbische Reisebusunternehmen hat Mercedes-Benz Sprinter mit Systemböden so umbauen lassen, dass nur noch fünf Fahrgäste mit großem Abstand zueinander sitzen.

Dank der Systemböden kann Schlienz bei seinen Shuttle-Bussen einen Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Fahrgästen realisieren. (Foto: Schlienz-Tours)
Dank der Systemböden kann Schlienz bei seinen Shuttle-Bussen einen Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Fahrgästen realisieren. (Foto: Schlienz-Tours)

Für seinen Shuttleservice Schlienz-Tours aus Kernen im Remstal im Zuge der Corona-Bekämpfung 25 Mercedes-Benz Sprinter umbauen lassen. Zwei davon sind extralange Ausführungen.

Das Unternehmen nutzt für den Umbau seine Systemböden. Es platziert einfach nur fünf Einzelsitze entlang der Außenwände versetzt zueinander, sodass zwischen den Fahrgästen der maximal mögliche Abstand von mindesten 1,50 Metern entsteht. Er soll sie in Verbindung mit der Maskenpflicht vor gegenseitiger Ansteckung schützen. Die Fahrzeuge sind außerdem mit Handdesinfektionsspendern ausgerüstet und werden nach jeder Fahrt desinfiziert.

Zum Einsatz kommen die Corona-Umbauten bei individuellen Shuttle-Verkehren, im Rahmen des Sammelverkehrs über die „S-Shuttle“-App sowie für den Airport- und den Crew-Shuttle am Stuttgarter Flughafen. Der wird derzeit allerdings aufgrund der schwierigen Lage der Fluggesellschaften nicht gerade der Brüller sein.

Schlienz-Tours hält für Fahrgäste einen Info-Flyer bereit, der über die Schutzmaßnahmen in den Shuttle-Bussen informiert.

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