Weltpremiere am Friedrichstadt-Palast Berlin

SHOW:ME – eine moderne Show mit gigantischer Bühnenarchitektur
Askin Bulut

Am 18. Oktober feiert mit „SHOW:ME“ die neue Show mit dem bisher größten Produktionsbudget Weltpremiere am Friedrichstadt-Palast in Berlin und soll bis etwa Mitte 2014 laufen. Show:me habe nach Angaben der Veranstalter eine doppelte Bedeutung. Aus Sicht der Künstler heiße es „Zeig mich“ oder „Präsentiere mich“; und zwar jede Facette der über hundert Künstler. Aus der Perspektive der Gäste stehe der Ausruf SHOW:ME für ein flirtendes, forderndes „Zeig es mir“ – überrasche mich, begeistere mich, verführe mich.

„Mit über 100 Künstlern wird SHOW:ME die weltweit größte Ensuite-Show – und unsere bisher raffinierteste“, erklärte Intendant und Produzent Berndt Schmidt. „SHOW:ME wird alles in den Schatten stellen, was der Friedrichstadt-Palast je auf die Bühne gebracht hat“, schwärmte Kreativdirektor, Autor und Regisseur Roland Welke. „Wir müssen unsere Zuschauer immer wieder überraschen, uns und unser Genre immer wieder neu erfinden. SHOW:ME ist unsere neueste Antwort auf diese Herausforderung.“

Musikalisch werden Hits wie En Vogues kraftvolles „Whatta Man“, Christina Aguileras romantisches „Beautiful“, Snow Patrols Gänsehautballade „Chasing Cars“ oder Annie Lennox Hymne „There Must Be An Angel“ die Ohren der Zuschauer ebenso verwöhnen wie Eigenkompositionen von Daniel Behrens oder Anja Krabbe, die schon mit ihrer Ballade „Snowflakes Are Falling“ bei der Weihnachtsshow „Berlin Erleuchtet“ für Gänsehaut sorgte.

Die prächtigen Kostüme für Opening und Finale entwirft der legendäre Pariser Haute Couture-Designer Christian Lacroix. Die Designerinnen Uta Loher und Conny Lüders würden mit ihren schwelgenden und freizügigen Kostümentwürfen einen überwältigenden Augenschmaus schaffen. So entstünden über 500 Kostüme, darunter luxuriöse Show Couture-Kleider, bestickt mit zigtausenden Glitzersteinen und Rosenblüten, die erst im Scheinwerferlicht entstünden, so der Veranstalter weiter.

Außerdem erwartet die Besucher ein Bühnenbild „von gewaltigem Ausmaß“, wofür sogar die erste Reihe „umziehen“ musste. So würden erstmals in der Geschichte des Hauses Zuschauer mitten im Geschehen Platz nehmen können, teilte der Veranstalter mit. Das Show-Deck, das über die Seitenwände den kompletten Bühnenraum ausfüllen werde, halte 36 „Center Stage“-Sitzplätze auf der Vorbühne bereit. Ein „gigantischer“ Wasserfall aus 15 Metern Höhe, Laser, die Millionen funkelnder Kristalle erstrahlen lassen und Bühnenbilder aus Sand sowie meterhohe Säulen aus Seifenblasen sollen für atemberaubende Bühnenmomente sorgen.

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