Winterreisen: Neues Konzept im Elbsandsteingebirge

Abgestimmtes Programm soll saisonalen Schwankungen entgegenwirken.
Ein noch unentdecktes Reiseziel: Um den Wintertourismus zu stärken, setzt die Sächsische Schweiz auf ein neu erarbeitetes Konzept, das das Naturerlebnis beim Winterwandern in den Fokus rückt. (Foto: Rico Richter)
Ein noch unentdecktes Reiseziel: Um den Wintertourismus zu stärken, setzt die Sächsische Schweiz auf ein neu erarbeitetes Konzept, das das Naturerlebnis beim Winterwandern in den Fokus rückt. (Foto: Rico Richter)
Julia Lenhardt

Das Elbsandsteingebirge, der deutsche Teil der Sächsischen Schweiz, soll für Reisende im Winter attraktiver werden. Das ist das Ziel des kürzlich neu erarbeiteten Konzepts „Wintertraumorte“, erklärt der Tourismusverband Sächsische Schweiz e. V. mit Sitz in Pirna. Die sechs Vorreitergemeinden Bad Schandau, Rathen, Bad Gottleuba-Berggießhübel sowie Pirna, Königstein und Schmilka bieten demnach im kommenden Winter erstmals ein durchgängiges und thematisch aufeinander abgestimmtes touristisches Programm an. Im Zentrum soll immer das Erlebnis der Naturlandschaft beim Winterwandern stehen.

20 Prozent Auslastung im Winter

Sport und Wellness, Ruhe und Entspannung, Kultur und Kulinarik sowie Lokalgeschichte und Kreativität – jeder Ort soll nach Angaben des Tourismusverbandes eigene Schwerpunkte setzen, um die saisonalen Schwankungen im Jahresverlauf auszugleichen. Und diese sind hoch: Die durchschnittliche Auslastung der angebotenen Betten im Winterhalbjahr 2016/2017 lag bei etwa 20 Prozent im Vergleich zu rund 52 Prozent im Sommerhalbjahr.

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