Neue Setra Comfort- und TopClass-Generation im anspruchsvollen Praxistest

Europaweite Härteprüfung für Cleo, Leyla, Zera und Co. – unter diesen Pseudonymen sind die neuen Setra Hoch- und Superhochdecker derzeit im Testlauf unterwegs.

Martina Weyh

Extreme Herausforderungen für die neue Setra Comfort- und TopClass – die neuen Setra Hoch- und Superhochdecker müssen sich im Testlauf auf Herz und Nieren u.a. extremen Temperaturen oder herausfordernder Topografie stellen.  

So kann man ihnen im eisigen Winter Finnlands begegnen, auf steilen Straßen in den Bergen der Sierra Nevada, in der feuchten Hitze Gibraltars, auf Rundstrecken in Europa und bei Dauerlauftests in der Türkei, sogar in einer staubigen Kiesgrube: Überall dort ist zurzeit ein halbes Dutzend neuer Setra Reisebusse im bunten Tarnkleid und mit Fantasienamen wie Cleo, Leyla, Lima oder Zera unterwegs.

Getestet wird zwischen etwa minus 40 und plus 40 Grad Celsius, mal leer und mal beladen mit Wasserpuppen und Sandsäcken. Es geht um innovative Assistenzsysteme und um deren Zusammenwirken, um neue Komponenten, um die Einwirkung extremer Luftfeuchtigkeit und ebenso extremer Topografie.

Praxistest unabdingbar

Dies alles wird zwar ebenfalls längst am Rechner simuliert und auch auf Prüfständen intensiv getestet. Doch die Ergebnisse dieser Untersuchungen überprüft die Versuchsabteilung von Daimler Buses stets gründlich in der Praxis. Im Fall der Setra Hoch- und Superhochdecker sprechen die Versuchsingenieure – wie immer bei zahlreichen Neuheiten – von einer Gesamterprobung. Denn nur was sich unter Extrembedingungen bewährt, wird auch im Reisebusalltag zuverlässig funktionieren, lautet die Maxime unter denen die Testläufe stehen.

Die nächste Generation der Setra Reisebusse - ComfortClass und TopClass 500 – soll nach Daimler-Angaben im Laufe des Jahres 2022 vorgestellt werden.

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