Corona: Bitter nötig – schnelle Liquiditätshilfen für die Bus- und Gruppentouristik

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, hat Spitzenverbände der deutschen Tourismuswirtschaft zum Krisengipfel an den runden Tisch geladen.

Der runde Tisch im Bundeswirtschaftsministerium mit dem Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Thomas Bareiß, macht hoffentlich den Weg für schnelle wirtschaftliche Hilfen frei. (Foto: pixabay)
Der runde Tisch im Bundeswirtschaftsministerium mit dem Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Thomas Bareiß, macht hoffentlich den Weg für schnelle wirtschaftliche Hilfen frei. (Foto: pixabay)
Martina Weyh

Krisensitzung im Bundeswirtschaftsministerium – Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär und Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, und Vertreter von Spitzenverbänden der deutschen Tourismuswirtschaft (BTW, DTV, DRV, DEHOGA, IHA, der DZT und RDA) haben sich gestern zum konstruktiven Austausch über nötige Hilfen angesichts der Corona-Epidemie getroffen.

RDA-Präsident Benedikt Esser schilderte vor Ort die derzeitige Lage in der Bus- und Gruppentouristik mit Verweisen auf die ersten repräsentativen Ergebnisse der derzeit laufenden bundesweiten RDA-Umfrage zu den wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona auf die Branche.

Alle anwesenden Verbandsvertreter waren sich gestern einig und unterstützten die Forderung des RDA nach schnellen und unbürokratischen Liquiditätshilfen für die betroffenen Unternehmen der Bus- und Gruppentouristik. Auch die Forderungen nach einer hundertprozentigen Haftungsfreistellung, der Anwendung eines Einheitszinssatzes und der bundesweiten Beantragung über die KFW wurden von allen geteilt.

RDA-Präsident Esser betonte nach dem Treffen noch einmal die Wichtigkeit des geeinten Vorgehens und sagte wörtlich:

„Die Tourismuswirtschaft hat heute mit einer Stimme gesprochen. Ich erkenne, dass die Bundesregierung die Lageeinschätzung des RDA für die bundesweite Bus- und Gruppentouristik teilt und auf die Herausforderungen mit wirksamen Hilfsprogrammen zeitnah reagieren wird.“

Um die weitere Entwicklung in der gesamten Branche auch künftig repräsentativ dokumentieren zu können, hofft der RDA weiterhin auf rege Teilnahme an der Umfrage. Die Unterlagen können per E-Mail: info@rda.de angefordert werden.

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