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Deutscher Mobilitätspreis 2018 prämiert nachhaltige Konzepte

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesverkehrsministerium (BMVI) loben den Preis für innovative Mobilitätskonzepte der Zukunft seit 2016 jährlich aus.

Der Mobilitätspreis wurde 2016 erstmals vergeben. (Foto: Initiative Deutsland-Land der Ideen)
Der Mobilitätspreis wurde 2016 erstmals vergeben. (Foto: Initiative Deutsland-Land der Ideen)
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Martina Weyh

In diesem Jahr stand der Mobilitätspreis unter dem Motto „Intelligent unterwegs – Innovationen für eine nachhaltige Mobilität“. Unter hunderten von eingereichten Projektvorschlägen überzeugte die mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik besetzte Jury unter Vorsitz von Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMVI, u.a. das Konzept der in-tech GmbH aus Garching zur Umrüstung von Dieselbussen auf Elektroantrieb und das Ticketing-System der Motion Tag GmbH, Potsdam.

Der e-troFit Bus von in-tech

Der Preisträger in-tech bietet mit seinem e-troFit-Konzept eine Umrüstung von Dieselbussen auf Elektroantrieb an. Im Vergleich zum Neukauf ist eine Umrüstung bis zu 50 Prozent günstiger. Aus einer Analyse des Liniennetzes ergeben sich die Anforderungen an Batteriereichweite, Motorleistung und Ladekonzept. Darauf aufbauend wird ein maßgeschneiderter Antriebsstrang ausgelegt, der nur so viel Batteriekapazität enthält wie notwendig. So lassen sich Kosten und Gewicht einsparen. Die tatsächliche Umrüstung des Busses findet in einem Partnerwerkstattnetz auf Basis der spezifizierten Komponenten statt. in-tech forciert die komplette Vernetzung des Fahrzeugs mit der digitalen Infrastruktur, bis hin zum intelligenten Lastmanagement im Stromnetz. Im Rahmen der Umrüstung erhalten die Fahrzeuge standardmäßig ein Telematikmodul, das sämtliche Betriebsdaten des Fahrzeugs an den Betreiber übermittelt.

TicketEasy Konzept von Motion Tag, Potsdam

Das smartphonebasierte Ticketing-System TicketEasy ist ein virtuelles Fahrticket, dass ohne zusätzliche Infrastruktur auskommt. Genutzte öffentliche Verkehrsmittel und die Nutzungswerte wie Distanz und Dauer der Fahrt werden mittels Smartphone-Sensoren automatisch erkannt und nur tatsächlich zurückgelegte Fahrten digital abgerechnet. Laut Motion Tag ist die Plattform so konzipiert, dass öffentliche Verkehrsmittel und andere Mobilitätsdienste integriert werden können.

Weitere Informationen über alle Preisträger 2018 sind auf der Webseite des Mobilitätspreises abrufbar.

 

 

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