Hybridbusse in Leipzig und Dresden

Klimafreundliches Nahverkehrssystem in der Modellregion Sachsen
Redaktion (allg.)

Am Rande des Weltverkehrsforums in Leipzig wurden Hybridbusse an die Modellregion Sachsen übergeben. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (Foto) erklärte in diesem Zusammenhang, dass durch den Einsatz von insgesamt 20 modernen Hybridbussen in Leipzig sowie in Dresden das Nahverkehrssystem noch klimafreundlicher gestaltet werden soll.

„Dafür erproben wir diese Fahrzeuge ab heute im Alltag. So erhalten wir wichtige Erkenntnisse, die in die Weiterentwicklung einfließen“, sagte Ramsauer. Auf dem Weg zu umweltverträglichem Nahverkehr kommen in den beiden sächsischen Städten jeweils zehn hybridgetriebene Niederflurgelenkbusse zum Einsatz. Sie werden schrittweise zu Bussen mit erweitertem elektrischem Fahrbetrieb ausgebaut. Die Busse werden über ein serielles Hybridsystem angetrieben, das partiell einen emissionsfreien, rein elektrischen Fahrbetrieb ermöglicht.

Im regulären Linienbetrieb bei den Dresdner und Leipziger Verkehrsbetrieben werden die Hybridbusse durch das Fraunhofer Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme messtechnisch begleitet und fortlaufender Optimierung unterzogen. Dabei werden Einsatzbedingungen wie Fahrgastaufkommen, Verkehrsbehinderungen oder topographische Begebenheiten – etwa Steigungen und Gefälle – untersucht. Das Projekt in der Modellregion Sachsen wird mit insgesamt rund 4,4 Millionen Euro im Rahmen des Programms "Elektromobilität in Modellregionen" durch das Bundesministerium für Bau, Verkehr und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördert. Vorhaben in der Modellregion Sachsen erhalten insgesamt rund neun Millionen Euro Förderung.

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