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WBO-Schulbus-Check 2017: Dekra und TÜV Süd prüfen 230 Busse

Erstmals auch Kleinbusse für den freigestellten Schülerverkehr im Test.
Omnibusse im Test: Beim WBO-Schulbus-Check 2017 misst ein Prüfingenieur der Dekra den Schließdruck der Türen. (Foto: WBO)
Omnibusse im Test: Beim WBO-Schulbus-Check 2017 misst ein Prüfingenieur der Dekra den Schließdruck der Türen. (Foto: WBO)
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Julia Lenhardt

Beim siebten „Schulbus-Check“ des WBO Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer e. V. mit Sitz in Böblingen, der kürzlich in Freiburg durchgeführt wurde, ließen 22 WBO-Mitglieder (2016: 25) insgesamt 230 Busse (2016: 280) durch den Dekra e. V., Stuttgart, und die TÜV Süd AG, München, auf ihre Fahrsicherheit testen (busplaner berichtete). Das Ergebnis: Alle Busse sind technisch in Ordnung und für den Schülerverkehr geeignet, erklären die Verantwortlichen. Erstmalig auch dabei: Kleinbusse, die im freigestellten Schülerverkehr – also außerhalb des öffentlichen Linienverkehrs – im Einsatz sind.

90 Prozent ohne erkennbare Mängel

Weit über 90 Prozent aller Busse bekamen ein „ohne erkennbare Mangel attestiert“, bei rund einem Prozent der Fahrzeuge wurden geringe Mängel am Fahrwerk festgestellt. Vereinzelt beanstandeten die Prüfer Beleuchtungseinrichtung oder Blinker, erklärt der WBO.

45-minütige Inspektion

Die Prüfer nahmen laut dem Verband in der rund 45-minütigen Inspektion unter anderem Haltegriffe und Spiegel, Bremsen und Reifen sowie die Einklemmsicherung der Türen und die Lichtanlage in Augenschein. Bei einer Sichtkontrolle wurden zudem der Motorraum, der Unterboden sowie die Achsen und die Lenkung überprüft. Das Fazit der Profis: Je besser die Fahrzeuge gewartet sind, desto geringer die Mängelquote. Auch die Regionalverkehr Bodensee-Oberschwaben GmbH (RBO), Waldburg, hat kürzlich 76 Busse zum Schulbus-Check geschickt (busplaner berichtete).

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