VHH fährt gegen Vorurteile – zehn Jahre „Charta der Vielfalt“

Vielfältigkeit als Grundwert und Basis für ein vorurteilsfreies Miteinander – dafür setzen sich die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein ein und setzen bei der achten Auflage des deutschen Diversity-Tages die #FlaggeFürVielfalt.

Die VHH ist stolz darauf, dass die Mitarbeiter aus vielen verschiedenen Ländern kommen. (Foto: VVH/ Pepe Lange)
Die VHH ist stolz darauf, dass die Mitarbeiter aus vielen verschiedenen Ländern kommen. (Foto: VVH/ Pepe Lange)
Martina Weyh

Das zweitgrößte ÖPNV-Unternehmen in Norddeutschland, die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) wollen am 26. Mai bei der achten Auflage des Diversity-Tages die Flagge der „Charta der Vielfalt“ hissen, um ein klares Zeichen gegen Intoleranz zu setzen.

Bereits seit vielen Jahren positioniert sich die VHH als weltoffenes Unternehmen und hat vor zehn Jahren als eines der ersten Unternehmen in Hamburg die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Das erklärte Ziel – ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist.

Vielfalt gegen Intoleranz – rund 2.100 Mitarbeiter aus 60 verschiedenen Ländern sind beim hamburgischen Verkehrsbetreiber beschäftigt – unter anderem aus Kolumbien, Chile, Ghana, Nigeria, Vietnam, China, Albanien, Afghanistan oder Usbekistan. Die VHH stehe für Vielfalt. Menschen unterschiedlicher Herkunft und ethnischer Prägungen, Religionen und Weltanschauungen, sexueller Orientierungen und Identitäten, Jung und Alt, Mitarbeiter mit und ohne Behinderungen sowie Männer, Frauen und intergeschlechtliche Menschen arbeiteten hier gemeinsam, beschreibt Geschäftsführerin Nora Wolters die Unternehmenskultur.

„Wir sind der festen Überzeugung, dass die Vielfalt in unserer Belegschaft ein Gewinn für unser Unternehmen ist. Diese ist ein großer Wert, den wir schützen, fördern und verteidigen werden. Rassistische Äußerungen und die Ausgrenzung von Minderheiten haben bei der VHH keinen Platz – egal von wem sie ausgehen“, so Geschäftsführer Toralf Müller.

Die VHH kann auf eine Vielzahl von Aktionen für ein vorurteilsfreies Miteinander in den vergangenen zehn Jahren seit der Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ zurückblicken.

Angesichts der Corona-Pandemie mussten zahlreiche Aktionen im Jubiläumsjahr in die zweite Jahreshälfte verlegt werden. Geplant sind unter anderem zwei neue Diversity-Busse, auf denen die Vielfältigkeit innerhalb der VHH-Belegschaft zum Ausdruck kommt. Auf dem Programm stehen außerdem Schulungen für Führungskräfte und Auszubildende zum Thema „Vielfalt als Wert“ sowie ein Film zum Thema, der als Intro im Rahmen von Fahrerausbildungen gezeigt werden soll, teilt das Verkehrsunternehmen mit.

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