Defi an Bord: Rebus-Stadtbusse als Lebensretter

Das regionale Verkehrsunternehmen will seine gesamte Stadtbusflotte nach und nach mit automatisierten, externen Defibrillatoren (AED) ausstatten – für die finanzielle Unterstützung sorgt auch das Fundraising-Projekt „Defi im Bus“.

Für die rasche Ausstattung weiterer Rebus-Stadtbusse kann jeder spenden – ein Defibrillator schlägt mit ca. 1.700 Euro zu Buche. Weitere Infos zum Fundraising-Projekt „Defi im Bus“ unter https://lebensretter-spenden.de/defi-im-bus/ (Foto: Rebus)
Für die rasche Ausstattung weiterer Rebus-Stadtbusse kann jeder spenden – ein Defibrillator schlägt mit ca. 1.700 Euro zu Buche. Weitere Infos zum Fundraising-Projekt „Defi im Bus“ unter https://lebensretter-spenden.de/defi-im-bus/ (Foto: Rebus)
Martina Weyh

Schnelle Hilfe bei lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Problemen unterwegs – das Busunternehmen Rebus Regionalbus Rostock GmbH will Zug um Zug seine gesamte rund 200 Fahrzeuge umfassende Flotte mit automatisierten, externen Defibrillatoren (AED) ausrüsten. Mit den Geräten können auch ungeschulte Ersthelferinnen und -helfer im Ernstfall effektive Erste Hilfe leisten und Leben retten.

Die Initiative geht auf den Güstrower Kinderarzt Steffen Büchner und den 2010 gegründeten Förderverein des Luftrettungszentrums Christoph 34 zurück. Neben dem Busunternehmen Rebus sind auch der Landkreis Rostock, die Wohnungsgesellschaft Güstrow und die Stadtwerke Güstrow als Unterstützer mit an Bord.

„Wir sind sehr dankbar für die Initiative, die auch uns ermöglicht, einen Beitrag zur besseren Notfallversorgung im Landkreis Rostock zu leisten. Da unsere Stadtbusse fast rund um die Uhr unterwegs sind, kann so im Notfall schnell reagiert werden.“ (Rebus)

Die ersten Busse, die mit den lebensrettenden Defis unterwegs sind, fahren auf den Linien 201, 202 und 203 in der Stadt Güstrow. Zur Kreisstadt des Landkreises Rostock gehören 14 Gemeinden. Entsprechende Schulungen des Fahrpersonals haben bereits stattgefunden.

Im Güstrower Stadtverkehr macht ein auffällig gestalteter Bus auf das Projekt aufmerksam. Das orangefarbene Fahrzeug zeigt neben Informationen zur Initiative auch die beteiligten Partner und den Rettungshubschrauber Christoph 34.

Für die rasche Ausstattung weiterer Rebus-Stadtbusse kann jedermann spenden – ein Defibrillator kostet rund 1.700 Euro plus Folgekosten wie Schulung, Wartung und Ersatzakkus. Weitere Informationen zur Initiative unter https://lebensretter-spenden.de/defi-im-bus/