Auf den Leib geschneidert: Mode im BVG-Sitzmusterdesign

Die Berliner Verkehrsbetriebe ziehen ihre Kunden neuerdings auch an ­– gemeinsam mit dem Fashionlabel QS by s.Oliver haben die Berliner eine limitierte Modekollektion rund um das neue bunte „Muster der Vielfalt“ herausgebracht.

Das Bekenntnis zu Toleranz und Vielfalt, dass im neuen Sitzmuster der BVG gespiegelt wird, können Berlinerinnen und Berliner jetzt auch als Kleidungsbotschaft auf die Straßen der Hauptstadt tragen. (Foto: BVG)
Das Bekenntnis zu Toleranz und Vielfalt, dass im neuen Sitzmuster der BVG gespiegelt wird, können Berlinerinnen und Berliner jetzt auch als Kleidungsbotschaft auf die Straßen der Hauptstadt tragen. (Foto: BVG)
Martina Weyh

Mit dem Slogan „Mehr Street kann Wear nicht sein“, werben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für die urbanen Outfits im BVG-Look. Entworfen wurden die Modelle in Zusammenarbeit mit dem Fashion Label QS by s.Oliver und der Werbeagentur Jung von Matt SAGA.

Online-Versandhändler Zalando vertreibt die Kollektion seit 19. Oktober exklusiv auf seiner Website. Im U-Bahnhof Alexanderplatz haben die Berliner Verkehrsbetriebe neben ihrem Kundenzentrum zudem einen Popup-Store eröffnet – erhältlich ist die neue Modekollektion solange Vorrat reicht, heißt es von Seiten der BVG.

„Wie vielfältig unsere wunderbare Stadt ist, kann jeden Tag bei der BVG erlebt werden. Wir wollen unser neues Muster der Vielfalt nicht nur in unseren Fahrzeugen zeigen, sondern unsere bunte Botschaft der Toleranz mindestens in die ganze Stadt tragen. Wortwörtlich – mit einer Streetwear-Kollektion“, so Christine Wolburg, BVG-Bereichsleiterin Vertrieb und Marketing auf die Frage, warum die BVG jetzt auch Mode macht.

Erst im Juli wurden die ersten beiden BVG-Doppeldecker mit dem neuen „(Sitz)muster der Vielfalt“ ausgestattet – die „bunte Botschaft der Toleranz“, die darin eingeschrieben ist, soll durch die neue Kleidung im BVG-Look noch mehr im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden.

Denn bis alle Fahrzeuge mit dem neuen Sitzmuster ausgestattet sind kann es noch dauern – die BVG fühlt sich vor allem der Nachhaltigkeit verpflichtet, deshalb werdeni natürlich keine intakten Sitze herausgerissen. Das neue Muster wird ab 2023 immer dann aufgezogen, wenn alte Bezüge ohnehin ersetzt werden müssen. Nach und nach werden dann auch die ersten Neufahrzeuge direkt mit dem neuen Design ausgeliefert.

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