ESWE: Busverkehrsschule macht wieder mobil

Pünktlich zum neuen Schuljahr steht praktischer Verkehrsunterricht auf dem Stundenplan -   auf kindgerechte und praxisnahe Art und Weise vermitteln Mitarbeiter des Wiesbadener Verkehrsunternehmens Schulkindern die wichtigsten Regeln für gefahrloses Bus- und Bahnfahren.

„Rücksicht, Sicherheit und Vorsicht!“ – die Busschule bringt Schulkindern bei, auf was es bei der Nutzung des ÖPNV zu achten gilt. (Foto: ESWE)
„Rücksicht, Sicherheit und Vorsicht!“ – die Busschule bringt Schulkindern bei, auf was es bei der Nutzung des ÖPNV zu achten gilt. (Foto: ESWE)
Martina Weyh

Die Busschule von ESWE Verkehr geht wieder an den Start – der Mobilitätsdienstleister der hessischen Landeshauptstadt bietet – pünktlich zum Schulstart nach den Sommerferien – wieder Unterrichtseinheiten an, bei dem wichtige Sicherheitsregeln bei der Benutzung von Bussen und Bahnen kindgerecht vermittelt und eingeübt werden.

Rund 60 Unterweisungen stehen an Wiesbadener Schulen stehen im Terminplan der ESWE – das neue „Busschuljahr“ startet am 15. September in der Helen-Keller-Schule in Dotzheim.

Bis Ende November 2021 will der Verkehrsbetreiber rund 2.400 Schüler – Fünftklässler von 22 weiterführenden Schulen sowie Schüler von vier Grund- und drei Förderschulen – an der „Wiesbadener Busschule“ fürs gefahrlose Bus- und Bahnfahren fitmachen.

„Sicheres Abstandhalten an der Bordsteinkante, richtiges Verhalten im Fall einer Gefahrenbremsung des Busses, korrekte Handhabung des Nothammers oder auch das Sitzplatz-Freigeben für ältere oder mobilitätseingeschränkte Fahrgäste – das alles und noch viel mehr sind Lernelemente unserer Busschule. Neben dem Plus an Sicherheit, trägt sie generell zu mehr Miteinander, Verständnis und Rücksichtnahme im Nahverkehr bei,“ erläutert der Geschäftsführer von ESWE Verkehr, Jörg Gerhard.

Die je 45-minütigen Unterrichtseinheiten sind in fünf Themenblöcke gegliedert: „Sicheres Verhalten an der Haltestelle“, „Sicheres Einsteigen“, „Sicherheitseinrichtungen im Bus“, „Sicheres Verhalten beim Aussteigen“ sowie „Richtiges Verhalten während der Fahrt“.

Der Praxisunterricht findet zum großen Teil in einem Bus von ESWE Verkehr statt. Dort wird auch anschaulich demonstriert, was es mit dem „toten Winkel" auf sich hat. Zudem wird erklärt, was die Piktogramme genannten Zeichen im Fahrzeug bedeuten. Die Kinder erhalten die Möglichkeit, sich mit dem Busfahrer zu unterhalten und deren Arbeitsplatz näher kennen zu lernen. Dadurch sollen Hemmschwellen zwischen Fahrpersonal und Kindern abgebaut werden.

Unterstützt wird das ESWE-Schulprojekt seit nunmehr zwölf Jahren vom Büro für Kommunale Bildungsprojekte im Amt für Soziale Arbeit der Landeshauptstadt Wiesbaden. 

 Die genauen Termine zur Busschule können Interessierte telefonisch unter (0611) 450 22-450 erfahren. Auch Schulen im Wiesbadener Stadtgebiet, die künftig an dem Programm teilnehmen möchten, können hier Infos erhalten und sich anmelden.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat unter der Überschrift „Sicher mit dem Bus zur Schule“ die wichtigsten Regeln zusammengefasst, die hier abgerufen werden können »

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