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Europarekord: Qbuzz kauft 160 Elektrobusse

Der niederländische Busbetreiber Qbuzz wird für den Einsatz in den Provinzen Groningen und Drenthe knapp 160 Elektrobusse von drei Herstellern sowie zehn Wasserstoffbusse kaufen.

Solche Busse vom Typ Ebusco 2.2 will Qbuzz in Groningen und Drenthe einsetzen. (Foto: Bünnagel)
Solche Busse vom Typ Ebusco 2.2 will Qbuzz in Groningen und Drenthe einsetzen. (Foto: Bünnagel)
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Claus Bünnagel

Die Bestellung der fast 160 E-Busse hat einen Gesamtwert von knapp 100 Mio. Euro. Darunter sind 60 Solos vom Typ 2.2 des niederländischen Elektrobusspezialisten Ebusco. Dank ihrer Reichweite von mindestens 250 km sollen sie im Regionalverkehr eingesetzt werden. VDL liefert 43 Einheiten, darunter 32 VDL Citea SLF-120 Electric Solos mit einem 216 kWh starken Batteriepaket und zwei Türen sowie elf VDL Citea SLFA-180 Electric Gelenkbusse mit 288 kWh Kapazität und drei Türen. Die restlichen 55 Fahrzeuge stammen vom französischen Traditionsunternehmen Heuliez.

Auch Überland

Laut Qbuzz-CEO Gerrit Spijksma werden die Fahrzeuge ab Mitte Dezember mit Beginn des neuen zehnjährigen Konzessionszeitraums in den beiden Provinzen Groningen und Drenthe eingesetzt. Während die VDL-OppCharger u.a. in Groningen, Emmen und Assen innerstädtisch auf Linie sein werden, können die Ebusco dank ihrer großen Reichweite auch im Regionalverkehr eingesetzt werden.

Die künftige E-Bus-Flotte von Qbuzz in Groningen und Drenthe wird damit voraussichtlich die größte in Europa sein. Bislang sind Amsterdam und Schiphol mit heute rund 100 Elektrobussen führend. Etwa die Hälfte des Qbuzz-Fuhrparks wird Ende des Jahres mit Strom fahren, die übrigen Einheiten mit HVO, einem Biodiesel. Im Jahr 2030 will das niederländische Verkehrsunternehmen zu 100 % CO2-frei unterwegs sein. Die alten Busse, die durch die elektrischen Varianten ersetzt werden, gehen laut Qbuzz wahrscheinlich an den Lieferanten zurück.

Wasserstoff- statt Biodieselbusse

Außerdem kündigte das Unternehmen auf einer Pressekonferenz an, dass es zehn weitere Wasserstoffbusse kaufen will, die die bisherigen 22 ergänzen. Diese sollen sukzessive die Biodieselfahrzeuge ersetzen, allerdings muss zuvor die Finanzierung gesichert sein.

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