BVG stockt Stromerflotte mit weiteren 90 Eindeckerbussen auf

Der Elektrobus-Fuhrpark des Berliner Verkehrsunternehmens wächst mit der neuen Order auf 228 emissionsfreie Busse an – die Lieferung soll bis Ende kommenden Jahres erfolgen.

Noch ist nicht bekannt, welcher Bushersteller den Zuschlag bekommen hat – nach Informationen des Tagesspiegels in Berlin soll es der niederländische Bushersteller Ebusco sein. Im Bild ein Solaris Urbino 18 electric, der seit 2020 Teil der Berliner Elektrobusflotte ist. (Foto: BVG/Nils Kremmin)
Noch ist nicht bekannt, welcher Bushersteller den Zuschlag bekommen hat – nach Informationen des Tagesspiegels in Berlin soll es der niederländische Bushersteller Ebusco sein. Im Bild ein Solaris Urbino 18 electric, der seit 2020 Teil der Berliner Elektrobusflotte ist. (Foto: BVG/Nils Kremmin)
Martina Weyh

Die Elektrobusflotte der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) wächst erneut – der BVG- Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 9. Dezember den Zuschlag zum Kauf von 90 weiteren Eindeckomnibussen mit Elektroantrieb bestätigt.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um 12 m lange Batteriebusse, sogenannte Depotlader, deren Tageslaufleistung durch Zwischenladungen maximiert werden kann. Dadurch kann die nominale Reichweite bei Weitem übertroffen werden, teilen die Berliner mit.

Welcher Bushersteller zum Zuge kommen wird, will das Verkehrsunternehmen erst nach Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Einspruchsfrist bekanntgeben – nach Informationen des Berliner Tagesspiegels soll es der niederländische Busbauer Ebusco sein.

Das bewilligte Budget für die 90 neuen Fahrzeuge einschließlich der benötigten Ladeinfrastruktur liegt laut BVG bei insgesamt rund 65 Mio. Euro. Die Lieferung aller Busse soll bis Ende 2022 erfolgen. Damit wächst der Berliner Fuhrpark auf 228 Elektro-Busse an.

Für die Dekarbonisierung der BVG-Busflotte stehen nach Angaben des Verkehrsbetreibers bisher Förderbescheide vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Höhe von bis zu rund 52 Mio. Euro zur Verfügung.

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