Coronapandemie: Folientüren bei der WSW

Außerdem schließen alle Kundencenter des kommunalen Verkehrsunternehmens.

Busfahrer Ernadin Skender in einem Bus der Wuppertaler Stadtwerke, die jetzt mit Plastiktüren ausgerüstet wurden. (Foto: WSW)
Busfahrer Ernadin Skender in einem Bus der Wuppertaler Stadtwerke, die jetzt mit Plastiktüren ausgerüstet wurden. (Foto: WSW)
Claus Bünnagel

Nachdem die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) vergangene Woche wegen des Coronavirus‘ den Einstieg über die hinteren Türen eingeführt hatten, wurden die Fahrerarbeitsplätze provisorisch mit Flatterband abgesperrt. Dieses wird nun durch Plastiktüren ersetzt, die den Infektionsschutz erheblich verbessern. Bis Ende dieser Woche sollen alle 300 Busse mit solchen Folientüren ausgerüstet sein. 100 Busse sind heute bereits damit unterwegs. 

Publikumsverkehr hat stark abgenommen

Mit einer Allgemeinverfügung hat die Stadt Wuppertal weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens vorgenommen. Darauf reagieren auch die Stadtwerke mit einer neuen Maßnahme. Gestern haben die WSW-Kundencenter geschlossen, nachdem entsprechende Informationen am Eingang ausgehängt worden sind. Die Schließung gilt bis auf weiteres, der Publikumsverkehr hatte in den vergangenen Tagen ohnehin stark abgenommen. 

Wir bitten die Kunden, unsere Angebote im Internet oder der APP zu nutzen. (Ralph Birkenstock von der WSW) 

Alle Fragen rund um Abotickets können an die E-Mail-Adresse mobicenter@wsw-online.de gestellt werden. Die Mitarbeiter der Kundencenter verstärken jetzt das Backoffice-Team. Entgegen anderslautender Vermutungen in den sozialen Netzwerken sind die WSW immer noch mit dem normalen Fahrplan unterwegs. Wegen der gesunkenen Fahrgastzahlen behalten die WSW die Lage aber im Blick.

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