Corona: Wie die BVG ihre Kunden vor Ansteckung schützen will

Der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) setzen den Fahrkartenkauf beim Fahrer bis auf Weiteres aus, ebenso wie den Ein- und Ausstieg an Tür eins.

Unter anderem mit Spots im „Berliner Fenster“ informiert die BVG ihre Fahrgäste über Ansteckungsschutzmaßnahmen. (Foto: BVG)
Unter anderem mit Spots im „Berliner Fenster“ informiert die BVG ihre Fahrgäste über Ansteckungsschutzmaßnahmen. (Foto: BVG)
Martina Weyh

Sei es zum Fahrscheinerwerb oder zu dessen Kontrolle, normalerweise müssen Fahrgäste in den Bussen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) immer die erste Tür nutzen.

Angesichts der Ausbreitung von Covid-19 wird dieses Procedere nun in allen BVG-Bussen bis auf Weiteres ausgesetzt. Ab sofort heißt es: „Bitte hinten einsteigen!" Die Maßnahme soll die Gefahr für Fahrer und Fahrgäste eindämmen, sich durch einen mit dem Fahrscheinerwerb verbundenen Geldwechsel mit dem Corona-Virus zu infizieren.

Das Vorgehen im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Virus sei sowohl mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz als Aufgabenträger des Berliner ÖPNV als auch mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die den Aufsichtsratsvorsitz stellt, abgestimmt, teilt die BVG mit.
 

Der Berliner Verkehrsbetreiber bittet seine Fahrgäste, ab sofort die Möglichkeiten des elektronischen als auch des Vorverkaufs zu nutzen bzw. beim Umstieg in die anderen Verkehrsmittel des ÖPNV einen Fahrschein zu erwerben.

„Wir sind überzeugt, dass unsere Fahrgäste Verständnis für diese von Fachleuten empfohlene Maßnahme haben werden“, so Rolf Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG.

Auch über die Bildschirme des Berliner Fensters ruft die BVG ihre Fahrgäste auf, Busse und Bahnen aktuell mit besonderer Umsicht zu nutzen und die bekannten Verhaltensempfehlungen der Gesundheitsbehörden, zum Beispiel das Husten und Niesen in die Armbeuge, strikt zu befolgen.

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