Corona-Virusepidemie: WSW erhöht Reinigungsintervalle

Zudem können Fahrgäste seit Samstag in Bussen nur noch hinten einsteigen.

Der WSW hat verschiedene Maßnahmen in seinen Bussen veranlasst, um die Virusansteckungsgefahr zu mindern. (Foto: WSW)
Der WSW hat verschiedene Maßnahmen in seinen Bussen veranlasst, um die Virusansteckungsgefahr zu mindern. (Foto: WSW)
Claus Bünnagel

Um die Sicherheit im Zuge der Corona-Virusepidemie zu erhöhen, haben die WSW ihre Reinigungsintervalle intensiviert. In den Bussen und Schwebebahnen in Wuppertal werden zudem Informationsplakate zum Gesundheitsschutz ausgehängt. Zudem können Fahrgäste seit Samstag in Bussen nur noch hinten einsteigen. Die Busfahrer lassen die vorderen Türen an den Haltestellen geschlossen, um sich selbst und auch die Fahrgäste vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen. Die WSW mobil bittet außerdem ihre Kunden, Fahrkarten möglichst am Ticketautomaten oder online über die App WSW move zu erwerben. 

Noch keine Verdachtsfälle

Die Busfahrer sind Dreh- und Angelpunkt des ÖPNV. Deshalb wollen wir mit der Maßnahme das Infektionsrisiko so klein wie möglich halten. Wir hoffen auf das Verständnis unserer Kunden. (WSW mobil-Geschäftsführer Ulrich Jaeger)

Täglich nutzen mehr als 180.000 Fahrgäste die Busse der WSW mobil.

Alle Maßnahmen zielen darauf ab, die Gesundheit unserer Fahrgäste und Beschäftigten zu schützen und den ÖPNV in Wuppertal aufrecht zu erhalten. (Jaeger) 

Bei der WSW gibt es bisher keinen bestätigten Fall einer Corona-Infektion. Mitarbeiter, die Kontakt zu Personen mit einem Infektionsverdacht haben, werden aber vorsorglich angewiesen, zuhause zu bleiben, bis Gewissheit über eine mögliche Ansteckung besteht.

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