DB Regio Bus Nord: 1.000 Busse mit Schutzeinrichtung unterwegs

Rund eine Mio. Euro hat die Trennscheiben-Nachrüstung gekostet.

Zum Schutz vor Ansteckung hat die DB Regio Bus Nord die Fahrerarbeitsplätze in 1.000 Bussen mit Trennscheiben dauerhaft nachgerüstet. (Foto: DB AG/Angelika Theidig)
Zum Schutz vor Ansteckung hat die DB Regio Bus Nord die Fahrerarbeitsplätze in 1.000 Bussen mit Trennscheiben dauerhaft nachgerüstet. (Foto: DB AG/Angelika Theidig)
Martina Weyh

Konsequenter Gesundheitsschutz – um das Ansteckungsrisiko in pandemischen Zeiten zu minimieren, hat DB Regio Bus Nord viel Geld in die Hand genommen. Rund eine Mio. Euro floss in die Nachrüstung der Busflotte, die mit einer dauerhaften Schutzeinrichtung am Fahrerarbeitsplatz ausgestattet wurde.

Drei Stunden – je nach Bustyp – dauert der Einbau der Schutz-Trennscheiben, die aus einem speziell beschichteten Polycarbonat bestehen und eine Öffnung zum Durchreichen von Geld und Fahrscheinen haben. Sowohl die Scheiben, als auch die Anbringung sind vom TÜV getestet, abgenommen und zertifiziert, meldet das Unternehmen. Durch den Einbau ist der Ticketverkauf im Bus in allen Fahrzeugen wieder möglich und auch die bislang abgesperrte erste Reihe sowie die vordere Tür konnten in allen Bussen wieder freigegeben werden.

 „Die Nutzung des ÖPNV ist auch zu Corona-Zeiten sicher, wenn sich alle an die bestehenden Regeln halten. Mit unserer großen Investition in die Schutzscheiben sowie durch Maßnahmen wie das Lüften der Busse an jeder Haltestelle sorgen wir dafür, dass unsere Fahrgäste auch im Herbst und Winter mit gutem Gefühl mobil bleiben können,“ sieht Daniel Marx, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Bus Nord, die Busgesellschaften gut gewappnet für die kommenden Monate.

Zu DB Regio Bus Nord gehören die Busse von Autokraft, Dithmarschenbus, Heidebus, Südniedersachsenbus und Weser-Ems-Bus sowie von Haller Busbetrieb und Hanekamp Busreisen.

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