Verkehrsinfrastruktur in Niedersachsen soll ausgebaut werden

Ministerpräsident sichert Ausbau und Instandhaltung der Verkehrswege zu
Askin Bulut

Auf der Jahreshauptversammlung des Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) in Hannover-Laatzen sicherte der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) am 11. November 2011 vor 250 niedersächsischen Verkehrsunternehmern der Branche zu, den Ausbau der niedersächsischen Verkehrsinfrastruktur weiter zu forcieren: „Die Situation auf den Autobahnen spitzt sich zu. Ein Flächenland wie Niedersachsen muss in einer globalisierten Wirtschaft wettbewerbsfähig sein. Der Ausbau und die Instandhaltung der Verkehrswege bleibt daher wichtiges Ziel unserer Regierungsarbeit, denn Wirtschaftswachstum und Beschäftigung leben von einem funktionierendem Verkehrssystem.“ Dafür stünden im kommenden Jahr 11 Mrd. Euro zur Verfügung, 1 Mrd. mehr als in diesem Jahr.

McAllister sieht als vorrangige Projekte den weiteren Ausbau der Bundesautobahnen A1, A2 und A7. Auch eine Verlängerung der A27 bis Celle zieht McAllister in Betracht. GVN-Präsident Adalbert Wandt machte deutlich, dass der Dialog mit der Politik auch für die kommenden Herausforderungen wichtig sei. „Zukünftig Kraftfahrer zu finden, wird eine wichtige Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit unserer Betriebe sein“, so Wandt. Er ermahnte die Verkehrsunternehmer, sich schützend vor ihr bewährtes Personal zu stellen, wenn es von den Kunden für fahreruntypische Arbeiten ausgenutzt oder schlecht behandelt wird. Ferner wies Wandt auf die Fehlentwicklung bei der Konstruktion schadstoffärmerer Motoren hin. Statt Emissionen zu senken, wären verbrauchsärmere Motoren deutlich umweltfreundlicher. Hier müsse die Politik umschwenken.

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