IT-TRANS – analog und digital

Zum siebten Mal versammelt die Fachmesse und Konferenz vom 1. bis 3. Dezember 2020 internationale Vordenker und anerkannte IT- und Mobilitätsexperten in der Messe Karlsruhe.

Christian Scheiter (iris-GmbH): „Trotz der vielfältigen technischen Möglichkeiten ist für uns der persönliche Kontakt sehr wichtig. Wir sind daher sehr froh, dass die Messe in Karlsruhe eine der ersten Veranstaltungen im D-A-CH-Markt ist, auf der wir nach längerer Zeit unsere Partner, aber auch neue Interessenten konzentriert treffen können.“ (Foto: IT-TRANS)
Christian Scheiter (iris-GmbH): „Trotz der vielfältigen technischen Möglichkeiten ist für uns der persönliche Kontakt sehr wichtig. Wir sind daher sehr froh, dass die Messe in Karlsruhe eine der ersten Veranstaltungen im D-A-CH-Markt ist, auf der wir nach längerer Zeit unsere Partner, aber auch neue Interessenten konzentriert treffen können.“ (Foto: IT-TRANS)
Claus Bünnagel

Der stetig fortschreitende digitale Wandel hat unseren Alltag erheblich verändert und definiert die Art, wie wir leben, sowie unser Mobilitätsverhalten immer wieder neu. Die IT-TRANS greift diese Entwicklung auf und widmet sich fokussiert digitalen Lösungen für vernetzte urbane Mobilität. Zum siebten Mal versammelt die Fachmesse und Konferenz vom 1. bis 3. Dezember 2020 internationale Vordenker und anerkannte IT- und Mobilitätsexperten in der Messe Karlsruhe.

Digitale Tools in Zeiten der Covid-19-Pandemie

Das Coronavirus stellt viele Wirtschaftszweige vor neue Herausforderungen – so auch den öffentlichen Personenverkehr in besonderem Maße. Die Dringlichkeit der Digitalisierung dieses Sektors hat sich abermals verdeutlicht. Deshalb werden spezifische Fragestellungen rund um digitale Innovationen zur Optimierung des öffentlichen Personenverkehrs während der Coronapandemie Teil der IT-TRANS Konferenz sein. Die weiteren Schwerpunktthemen wie Shared- und On-demand-Mobility, autonomes Fahren, künstliche Intelligenz sowie mobile Ticketsysteme bleiben bestehen. Die 150 Referenten geben ihre Erfahrungen in 30 Konferenzsessions weiter. Die Integration hybrider Konferenzelemente ist aktuell in Planung, um internationalen Teilnehmer, die nicht vor Ort dabei sein können, dennoch das Mitwirken an der IT-TRANS zu ermöglichen.

Kostenlose Webseminare fördern internationalen Wissensaustausch

Die öffentliche Verkehrsbranche ist bestrebt, sich von den Auswirkungen von Covid-19 auf Dienstleistungen und Fahrgastzahlen zu erholen. Die Verkehrsbetriebe wollen ein sicheres Reisen für ihre Fahrgäste gewähren und die Nutzerzahlen wieder steigern. Um die Branche in dieser schwierigen Zeit zu vernetzen und den Austausch zu fördern, haben die Veranstalter der IT-TRANS, UITP und Messe Karlsruhe, eine Reihe regelmäßiger virtueller Seminare ins Leben gerufen, in denen führende Branchenanbieter aus dem ITund Mobilitätssektor ihre Neuentwicklungen vorstellen und ihre Erfahrungen teilen. Die Themen der kommenden E-Market-Updates sind:

  • Mobility-as-a-Service: Building a holistic mobility experience (8. September)
  • Taxi and Ride-hailing (15. September)
  • Building integrated planning & scheduling tools for authorities and operators (6. Oktober)
  • Autonomous mobility – Shifting towards better mobility (10. November)

Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte müssen sich vorab registrieren. Die Aufzeichnungen und Präsentationen der bereits stattgefundenen E-Market-Updates sind ebenfalls downloadbar. Anmeldung unter https://www.ittrans.org/de/it-trans/die-fachmesse/e-market-updates/

Persönliches Netzwerken und Ideensammeln

Neben der Konferenz erwartet die Besucher eine umfangreiche Fachmesse, in der Branchengrößen, hochspezialisierte IT-Unternehmen sowie Start-ups ihre digitalen Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr der Zukunft vorstellen. Christian Scheiter, Vertrieb D-A-CH, vertritt die iris-GmbH aus Berlin auf der IT-TRANS und freut sich, endlich wieder in persönlichen Kontakt mit Kunden treten zu können:

„Trotz der vielfältigen technischen Möglichkeiten ist für uns der persönliche Kontakt sehr wichtig. Wir sind daher sehr froh, dass die Messe in Karlsruhe eine der ersten Veranstaltungen im D-A-CH-Markt ist, auf der wir nach längerer Zeit unsere Partner, aber auch neue Interessenten konzentriert treffen können. Die IT-TRANS hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Treffpunkt für Anbieter und Interessenten im Bereich Öffentlicher Personenverkehr entwickelt. Ich konnte diese positive Entwicklung von der ersten Veranstaltung an mitverfolgen.“

Besucherführung, Kontaktnachverfolgung und reduzierter Personendichte

Die Verordnung zur Durchführung von Messen, Ausstellungen und Kongressen der Landesregierung Baden-Württemberg schafft die Grundlage für die IT-TRANS.

„Für unsere Aussteller ist die IT-TRANS eine wichtige wirtschaftliche Plattform, um ihre Produkte zu präsentieren und sich mit Kollegen zu vernetzen. Wir freuen uns, dass die Messe ihre Funktion als Innovations-Hub in der Technologieregion Karlsruhe nun wahrnehmen kann und sich unsere Community – unter Beachtung von Sicherheits- und Hygienevorgaben – endlich wieder persönlich zum Wissensaustausch, Ideen-Brainstorming und Produktvergleich treffen kann. Bei der Erarbeitung des Sicherheits- und Hygienekonzepts steht die Gesundheit unserer Besucher, Aussteller und Mitarbeitenden stets an erster Stelle.“ (Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe)

So werden die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Besuchenden auf das Verhältnis der zur Verfügung stehenden Fläche angepasst sowie die Gangbreiten und Verweilzonen deutlich erweitert. Zudem registrieren sich alle Teilnehmer vorab online, was eine Kontaktnachverfolgung ermöglicht. Das Bewirtungskonzept sowie die Abläufe beim Besuchereinlass und im Konferenzbereich wurden ebenfalls angepasst. Durch die zusätzliche Bereitstellung von zahlreichen Desinfektionsmöglichkeiten, steht einem Messebesuch unter Einhaltung der allgemeingeltenden Hygiene- und Abstandsregeln nichts im Wege. Parallel zur IT-TRANS wird die Taxi & Ride-hailing Conference in der Messe Karlsruhe abgehalten. Beide Veranstaltungen sollten ursprünglich vom 3. bis 5. März stattfinden und mussten wegen der Ausbreitung der Coronapandemie in den Dezember verschoben werden.

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