Ausstellung in Steyr: Das Wunder Brot erleben

Noch bis zum 7. November können sich Besucher die Sonderschau „Steyrer Bäck -  Berufung und Identität“ in der oberösterreichischen Metropole anschauen.

Alles zur Geschichte der Bäckerei im oberösterreichischen Steyr beleuchtet die Sonderschau „Steyrer Bäck - Berufung und Identität“ im Paneum – Wunderkammer des Brotes. (Foto: Paneum)
Alles zur Geschichte der Bäckerei im oberösterreichischen Steyr beleuchtet die Sonderschau „Steyrer Bäck - Berufung und Identität“ im Paneum – Wunderkammer des Brotes. (Foto: Paneum)
Martina Weyh

Als Partner der Landesausstellung „Arbeit, Wohlstand, Macht“ beleuchtet das Paneum – Wunderkammer des Brotes einen Teilaspekt unter dem Titel „Steyrer Bäck – Berufung und Identität“. Im Fokus steht dabei der Bäcker als Handwerker, Zunftmitglied, Familienoberhaupt und Ernährer der Stadt. Die Ausstellung macht deutlich – in welche Richtung sich die Stadt im Laufe der Jahrhunderte auch entwickelt hat, der Bäcker entwickelte sich mit: Vom Mittelalter bis in die Neuzeit, vom Schwarzbrot- und Zuckerbäcker, Lebzelter und Konditor bis hin zu den Betrieben, die wir heute kennen.

90-minütiger Rundgang

In eineinhalb Stunden erfahren Besucher via Audioguide jede Menge Wissenswertes über die backende Zunft, über spezialisierte Handwerker wie die Lebzelter (Lebkuchenbäcker) oder die Regeln und Strafen, die es im Laufe der Geschichte für Bäcker gab und gibt.

Der Ausstellungsbereich „Hunger und Macht“ beleuchtet u.a., wie der Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora im Jahr 1815 die Brotpreise in Steyr beeinflusste, woraus das sogenannte „Notbrot“ nach dem Zweiten Weltkrieg bestand oder wofür es Brotmarken gab und wie sie aussahen.

Darüber hinaus sollen Zitate am Treppenaufgang dazu anregen, über die aktuelle Situation in der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf unser Leben sowie den Alltag der Bäcker nachzudenken.

Preise und mehr

Im Rahmen der Landesausstellung gibt es für den Besuch der Sonderschau „Steyrer Bäck -  Berufung und Identität“ ermäßigte Tickets. Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen steht eine flache Rampe zum Eingang des Paneum und ein Fahrstuhl im Inneren zur Verfügung. Eine Besichtigung kann nach Absprache mit dem Museumsteam zudem an Besucher mit Handicap angepasst werden. Weitere Informationen auch zu aktuellen Corona-Maßnahmen des Museums gibt es hier »

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