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875 Jahre Lübeck

Das Jubiläum wird mit einem stadtübergreifenden Ausstellungsprojekt gewürdigt.

Spuren im Burgkloster erzählen von Lübecks Geschichte im 13. Jahrhundert. (Foto: EHM/Michael Haydn)
Spuren im Burgkloster erzählen von Lübecks Geschichte im 13. Jahrhundert. (Foto: EHM/Michael Haydn)
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Martina Weyh

Vom 9. September 2018 bis 6. Januar 2019 feiert die Hansestadt Lübeck ihren Geburtstag mit einer großen Schau zur Stadtgeschichte. Ausstellungsorte des Jubiläumsprojekts sind das Museumsquartier St. Annen sowie das im Norden der Stadt befindliche Burgkloster des Europäischen Hansemuseums. Das Burgkloster, größtes begehbares Exponat innerhalb der Ausstellung, erzählt von der frühen Entwicklung der Stadt in der Dänenzeit im 13. Jahrhundert, deren Spuren noch immer im Gemäuer des ehemaligen Dominikanerkonvents entdeckt werden können.

Im Wandel der Jahrhunderte

100 Objekte, die eng mit der Stadtgeschichte verbunden sind, stehen im Mittelpunkt des Projekts und spiegeln den Wandel Lübecks im Lauf der Jahrhunderte. So erinnert beispielsweise das Exponat einer Herings-Filetiermaschine an Deutschlands erste Konservenfabrik, die 1845 in Lübeck entstand. Ein Nachttopf mit dem Bildnis Napoleons erzählt von der siebenjährigen napoleonischen Besatzung von 1806 bis 1813 und der Reaktion der Lübecker Bürger darauf. Ein weiteres Ausstellungsstück, das den Widerstand in einer despotischen Zeit dokumentiert, ist die Schreibmaschine Willy Brandts, auf der Flugblätter gegen das Nazi-System verfasst wurden.

Weitere Informationen zur Jubiläumsausstellung sind auf den Webseiten der Lübecker Museen und des Europäischen Hansemuseums verfügbar.

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