Umweltmesse IFAT Munich 2022: Schon über 2.500 Anmeldungen

Die internationale Fachmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, terminiert auf den 30. Mai bis 3. Juni 2022, findet laut Veranstalter reges Interesse. So seien bis jetzt bereits über 2.500 Aussteller aus 50 Ländern registriert.

Von 30. Mai bis 3. Juni 2022 können sich Fachleute auf der IFAT Munich über neueste Entwicklungen in der Umwelttechnologie austauschen. | Bild: Messe München.
Von 30. Mai bis 3. Juni 2022 können sich Fachleute auf der IFAT Munich über neueste Entwicklungen in der Umwelttechnologie austauschen. | Bild: Messe München.
Redaktion (allg.)
(erschienen bei PROFI-Werkstatt von Claudia Leistritz)

Zentrales Thema Klimaschutz: Von 30 Mai bis 3. Juni 2022 dreht sich auf dem Messegelände in München alles um den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Als Weltleitmesse für die Bereiche Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft wird die Veranstaltung alle zwei Jahre abgehalten, um neueste Entwicklungen im Bereich Umwelttechnologie zu präsentieren. Dazu bietet die Messe den Veranstaltern zufolge die idealen Rahmenbedingungen zum Austausch und netzwerken unter Fachleuten.

Weltweite Nachfrage

Die Vorbereitungen für die IFAT Munich laufen auf Hochtouren, alle 18 Messehallen und ein großer Teil des Freigeländes sind belegt. (Stefan Rummel, Geschäftsführer des Veranstalters Messe München)

Das gegenwärtige Interesse lasse sich durchaus mit der Rekordmesse 2018 vergleichen. Die bisher etwa 2.500 Anmeldungen kommen aus 50 Ländern, „und wir erhalten laufend zahlreiche weitere Anfragen".

Trendthema Umweltschutz

Themen wie Klimaschutz und Ressourcenschonung stehen derzeit in aller Welt im Fokus. Die IFAT konzentriere die internationalen Entscheider, Experten und Marktspieler zu diesem Bereich an einem Ort, „um die großen Herausforderungen gemeinsam anzugehen“, so Rummel.

Zuversichtliche Erwartung

Dass eine erfolgreiche Umsetzung von Messen auch unter Pandemiebedingungen funktioniere, habe die Messe München mit der IAA Mobility, der Expo Real, der Productronica und zuletzt im Januar mit der TrendSet bewiesen, fährt Rummel fort. Und erwartet bis Ende Mai eine noch bessere Ausgangslage:

Die Auflagen im Frühjahr werden sich erfahrungsgemäß entsprechend der pandemischen Lage weiter entspannen. (Rummel)

Starke Nachfrage bei allen Segmenten

Gut gebucht würden alle Ausstellungsbereiche, heißt es. „Zum Teil ist die Nachfrage sogar größer als das Platzangebot.“ Aus dem Teilbereich „Kreislaufwirtschaft und Entsorgung“ haben sich beispielsweise Remondis, Veolia, PreZero, EEW Energy from Waste, Arjes, Zeppelin Baumaschinen, Liebherr-Hydraulikbagger, Komatsu und Zöller-Kipper angemeldet. Zum Thema „Wasser und Abwasser“ wollen unter anderen Huber, Wilo, KSB, Sulzer, Kaeser Kompressoren, Veolia Water Technologies, Siemens, Aco Tiefbau und Talis kommen.

Die Kommunaltechnik ist den Angaben zufolge bisher mit Faun Umwelttechnik, Aebi Schmidt, Küpper-Weisser, Bucher Municipal und Fayat Environmentel Solutions vertreten; und aus dem Bereich Fahrzeuge sind Iveco Magirus, Scania, Volvo Group Trucks, DAF Trucks, Daimler Truck und Mercedes Benz dabei.

Internationale Buchungen

Aus aller Welt sind auf Ausstellerseite zudem Gemeinschaftsstände vorgesehen, zum Beispiel für Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Schweiz oder die Tschechische Republik, die Türkei und Ungarn. Außerdem kommen Repräsentanten aus den USA und mit China, Japan und Südkorea aus Fernost. Als weitere Länder, die sich bis jetzt angemeldet haben, meldet der Veranstalter Ägypten, Australien, Brasilien, die Elfenbeinküste, Jordanien, Katar, Saudi-Arabien und die Ukraine.

Und Besucheranfragen sind aus aller Welt zu verzeichnen: So wollen sich Delegationen aus Ägypten, Brasilien, Portugal, Rumänien, Russland, Saudi-Arabien, Singapur und aus weiteren, auch europäischen Länden Ende Mai auf die Reise machen.

Chance für Verbände und Start-ups

Auch nationale und internationale Verbände wollen die Umweltmesse nutzen, um sich zu präsentieren und sind den Veranstaltern zufolge entweder als Aussteller oder mit Sonderschauen, Live-Demonstrationen, Lösungstouren oder Vorträgen „aktiv“ an der Gestaltung des Messeprogramms beteiligt.

Zudem soll auf einer Start-up-Fläche auch jungen Unternehmen die Möglichkeit zur Darstellung gegeben werden. Die Nachfrage in dieser Hinsicht sei sehr groß, konstatiert Philipp Eisenmann, Projektleiter der IFAT Munich. „Sie brauchen dringend den Zugang zu den Märkten, um ihre innovativen Lösungen in die Welt zu tragen.“ Und genau darin liege der Vorteil von Messen:

„Alle relevanten Marktspieler treffen sich von Angesicht zu Angesicht an einem Ort, bauen ihr Netzwerk aus und treiben ihren Geschäftserfolg voran.“

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