Corona: Germany Travel Mart auf 2021 verschoben

In Zeiten drohender Ansteckungsgefahr hat die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ihre Leitveranstaltung für den deutschen Incoming-Tourismus auf das kommende Jahr verschoben.

Die Hafeneinfahrt des Seebades Rostock-Warnemünde. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – im kommenden Jahr soll die GTM in Mecklenburg-Vorpommern aber stattfinden. (Foto: TMV/TZRW/Wegner)
Die Hafeneinfahrt des Seebades Rostock-Warnemünde. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – im kommenden Jahr soll die GTM in Mecklenburg-Vorpommern aber stattfinden. (Foto: TMV/TZRW/Wegner)
Martina Weyh

Vom 10. bis 12. Mai sollte in diesem Jahr die 46. Auflage der Germany Travel Mart in Rostock stattfinden. Gemeinsam mit dem diesjährigen Gastgeber, dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) angesichts der Corona-Epidemie entschieden, die Branchenveranstaltung auf das kommende Jahr, ebenfalls in der Region Mecklenburg-Vorpommern, zu verschieben.

Web-Alternative für dieses Jahr

Zurzeit arbeitet die DZT mit Hochdruck an einer virtuellen Alternative zum diesjährigen Branchentreffen. Ein digitaler Marktplatz für die eingeladenen Tradepartner und ihre potenziellen Geschäftspartner der deutschen Reiseindustrie, die sich für die Teilnahme am Workshop angemeldet haben, soll entstehen.

 „Wir wissen um die Bedeutung persönlicher Kontakte bei Vertriebsveranstaltungen wie dem GTM. Zugleich verfügen wir über ein umfangreiches Knowhow bei der Konzeption und Umsetzung digitaler Marketingmaßnahmen. Mit dieser Infrastruktur werden wir auch 2020 eine wirksame Plattform zur Vernetzung unserer mittelständischen Tourismusunternehmen und der internationalen Reiseindustrie schaffen, verspricht Petra Hedorfer, Vorstandsvorsitzende der DZT.

In der aktuell schwierigen Situation arbeite die DZT eng mit der internationalen Reiseindustrie zusammen, weltweit rund 5.000 Reiseveranstaltern. Die Sales Manager in den internationalen DZT-Auslandsvertretungen stünden in vielen Beratungsgesprächen Rede und Antwort zur aktuellen Situation in Deutschland.

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