Skoda: Petr Novotny wird Leiter der Division Components & Bus Mobility

Mit diesem Schritt legt das Unternehmen zwei Geschäftsbereiche zusammen, die bisher getrennt voneinander agierten, und deren Führung in eine Hand.

Seit 1. November verantwortet Petr Novotny als President Components & Bus Mobility die beiden Geschäftsbereiche Bus Mobility Solutions und Electric Systems & Components in Personalunion. (Foto: Skoda)
Seit 1. November verantwortet Petr Novotny als President Components & Bus Mobility die beiden Geschäftsbereiche Bus Mobility Solutions und Electric Systems & Components in Personalunion. (Foto: Skoda)
Martina Weyh

Skoda hat die beiden Geschäftsbereiche Bus Mobility Solutions und Electric Systems & Components zusammengelegt und Petr Novotny als President Components & Bus Mobility mit der Leitung betraut. Mit diesem Schritt bündelt die Skoda Gruppe nach eigenen Angaben zwei bislang getrennte Geschäftsbereiche, deren Aktivitäten jedoch eng miteinander verbunden sind und gemeinsam ein erhebliches Wachstumspotenzial bieten.

Der studierte Wirtschaftswissenschaftler war zuletzt 14 Jahre bei Scania in unterschiedlichen Positionen tätig – zunächst als Leiter der Finanzabteilung in der Tschechischen Republik und in Deutschland, danach zeichnete er für die Finanzdienstleistungen in Süd- und Ostafrika verantwortlich. Die letzten dreieinhalb Jahre war Novotny Geschäftsführer und Vorstandsmitglied von Scania Indien.

„Wir haben uns entschlossen, unsere Organisationsstruktur weiter zu straffen und führen daher die Leitung unserer beiden Geschäftsbereiche Bus Mobility Solutions und Electric Systems & Components zusammen. Petr Novotny, der über 23 Jahre hochrangige Managementerfahrung in multinationalen Unternehmen in Europa, Afrika und Asien verfügt, leitet nun beide Bereiche“, sagt Didier Pfleger, Vorstandsvorsitzender der Skoda Gruppe.

Bei der Skoda Gruppe wird Petr Novotny für die Entwicklung des „wheeled vehicle“-Geschäfts verantwortlich sein, auf das sich der Konzern in den kommenden Jahren konzentrieren will. Das Potenzial in diesem Bereich liegt vor allem in der Forschung und Entwicklung von Wasserstoffantrieben, die in letzter Zeit sowohl bei Herstellern als auch bei Kunden auf Interesse stoßen. Die zweite Aufgabe wird darin bestehen, das Geschäft mit der Produktion von Antriebs- und Fahrmotoren, die bereits weltweit Schienen- und Straßenfahrzeuge antreiben, weiter auszubauen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.

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