16. Mitteldeutscher Omnibustag wieder live

Rund 150 Vertreter aus Unternehmen, Politik und Presse treffen sich Anfang November in Gera – erstmalig wieder von Angesicht zu Angesicht.

Die Veranstalter erwarten rund 150 Teilnehmer aus Unternehmen, Politik und Presse – im Bild v.l.: Mario König, Vorsitzender des Mitteldeutschen Omnibusverbandes und Helmut Jeschke, Vorsitzender des Landesverbandes Sächsischer Omnibusunternehmer. (Foto: Tonya Schulz)
Die Veranstalter erwarten rund 150 Teilnehmer aus Unternehmen, Politik und Presse – im Bild v.l.: Mario König, Vorsitzender des Mitteldeutschen Omnibusverbandes und Helmut Jeschke, Vorsitzender des Landesverbandes Sächsischer Omnibusunternehmer. (Foto: Tonya Schulz)
Martina Weyh

Auf dem Programm des 16. Mitteldeutschen Omnibustages, der am 9. und 10. November in Gera wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden soll, stehen die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs und die Bustouristik – beides Bereiche, die vom corona-bedingten Lockdown und Hygieneschutzmaßnahme hart getroffen wurden. Es gelte nun, wieder faire Rahmenbedingungen für den umweltfreundlichen Bus, zu schaffen, so die Veranstalter. Dabei soll die Veranstaltung „intensiver denn je für den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie für das Netzwerken“ genutzt werden.

„Die Omnibusunternehmen haben die wohl schwerste Krise ihrer Geschichte dank staatlicher Unterstützung, mutigem Handeln und gemeinsamem Netzwerken in aller Regel meistern können. Nun gilt es, für Fahrgäste in ÖPNV und Bustouristik tragfähige Konzepte für die Zukunft zu entwickeln.“

Zukunftsfähige Konzepte – dabei spielt die Digitalisierung ebenso eine entscheidende Rolle wie die Integration neuer, emissionsarmer bzw. emissionsfreier Antriebstechnologien, „damit die Omnibusbranche ihre Spitzenposition als umweltfreundlichste, sicherste und sauberste Beförderungsart festigen“ kann, sind sich die Veranstalter sicher.

Bei der Entwicklung von tragfähigen Angeboten werden bequeme digitale Buchbarkeit und Information im Vordergrund stehen, ein Stichwort hier – das E-Ticketing. Gleichzeitig werden Fahrzeugtechnik und Fahrtengestaltung im Linien- und Reiseverkehr laufend an die Hygieneschutzmaßnahmen angepasst und „vorbildlich weit über gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen hinaus“ immer weiterentwickelt.

Herausforderung für die überwiegend privaten wie kommunalen Omnibusunternehmen bleibt aus Sicht der Branchenvertreter der Kampf um faire gesetzliche Rahmenbedingungen, die den Bus gegenüber Individual- und Schienenverkehr nicht benachteiligen. Dies gelte für die Fahrzeugförderung ebenso wie für faire Ausschreibungen und praxisnahe gesetzliche Vorgaben. Auch der Fachpersonalmangel ist ein stetes Problem, das die Omnibusunternehmer mit einer „aktiven und ideenreichen“ Suche im In- und Ausland zu lösen versuchen.

„Wir werden den Mitteldeutschen Omnibustag intensiver denn je für den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie für das Netzwerken nutzen.“, unterstreichen Mario König, Vorsitzender des Mitteldeutschen Omnibusverbandes e. V., sowie Helmut Jetschke, Vorsitzender des Landesverbandes Sächsischer Omnibusunternehmer e. V. im Vorfeld der Tagung. 

Die Fahrerauszeichnung „Sicher und Unfallfrei“ ist ebenso fester Bestandteil des Mitteldeutschen Omnibustages wie die Bus- und Fachausstellung aus den Bereichen Dienstleistung, Tourismus, Industrie und Technik.

Das vorläufige Tagungsprogramm sowie alle weiteren Informationen zur Veranstaltung gibt es hier »  

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