Essen: Ruhrbahn setzt sechs Sprinter City 75 als Quartierbusse ein

Die Mercedes-Benz Minibusse sollen auf drei neu eingerichteten Quartierbuslinien im Süden der Ruhrpottmetropole das bestehende Bus- und Straßenbahnnetz ergänzen.

Die neuen Ruhrbahn Quartiersbusse: Mercedes-Benz Sprinter City 75, Exterieur, gelb, Motor OM 651 mit 120 kW (163 PS), 2,14 L Hubraum, Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS, Länge/Breite/Höhe: 8.486/2.020/2.920 mm, zulässiges Gesamtgewicht: 6,8 Tonnen, Bestuhlung: 12+1, Beförderungskapazität: max. 33+1 (Foto: Daimler)
Die neuen Ruhrbahn Quartiersbusse: Mercedes-Benz Sprinter City 75, Exterieur, gelb, Motor OM 651 mit 120 kW (163 PS), 2,14 L Hubraum, Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS, Länge/Breite/Höhe: 8.486/2.020/2.920 mm, zulässiges Gesamtgewicht: 6,8 Tonnen, Bestuhlung: 12+1, Beförderungskapazität: max. 33+1 (Foto: Daimler)
Martina Weyh

Attraktivitätsoffensive im Essener ÖPNV – drei neue ringförmige Quartierbuslinien ergänzen das bestehende Linienangebot der Essener Ruhrbahn und sorgen für eine bessere Anbindung der drei südlichen Stadtteile.  

Die Ruhrbahn setzt auf den neuen Linienwegen sechs rapsgelbe Sprinter City 75 als Quartierbusse ein, die allesamt in Dortmund gefertigt wurden und aufgrund ihrer Maße (8,5 m Länge, 2,1 m Breite) die Essener Topografie mit engen Straßenführungen und knappen Abbiegungen gut meistern können.

33 Fahrgäste haben in den 6,8 t schweren Daimler-Minibussen Platz. Eine doppeltbreite Außenschwingtür vorne sorgt für einen schnellen Ein- und Austiegsfluss, Passagiere mit Handycap kommen über eine Klapprampe bequem ins Fahrzeug, das in Fahrtrichtung links über einen Rollstuhlplatz verfügt. Der große Niederflurbereich in der vorderen Hälfte der Minibusse ist flexibel ausgestattet: Hier gibt es sowohl einen fest eingebauten Doppelsitz als auch zahlreiche Stehplätze sowie insgesamt fünf Klappsitze entlang der Seiten­wände. Über zwei flache Stufen wechseln die Fahrgäste in den Fond mit weiteren zwölf Sitzplätzen und einer Ausstiegstür.

Die mit blauem Stoff bezogenen Sitz- und Lehnflächen sind laut Hersteller komfortabel gepolstert – an jedem Sitzplatz in der Niederflurzone der Fahrzeuge befinden sich zudem USB-Steckdosen.

Für angenehme Temperaturen sorgt die verbaute Aufdachklimaanlage, die bis zu 1.000 m3 gefilterte Frischluft pro Stunde fördert und damit nach Angaben von Daimler für einen vollständigen Luftaustausch im Fahrgastraum nach weniger als zwei Minuten sorgt. Informationen zur Strecke werden auf einem 29 Zoll großen Monitor des Fahrgast-Informationssystems ausgespielt.

Die verglaste Abtrennung des Cockpits soll das Fahrpersonal in Pandemie-Zeiten vor Ansteckung schützen. Der Verkauf von Fahrscheinen ist durch eine Öffnung möglich und auch der Sichtkontakt zu den Fahrgästen ist durch die transparente Scheibe gewährleistet. Auch das Cockpit ist laut Herstellerangaben serienmäßig vollklimatisiert und liefert maximal 500 m3 gefilterte Frischluft pro Stunde, was einem vollständigen Luftwechsel im Minutentakt gewährleistet.

Für die nötige Sicherheit und den Komfort des Fahrpersonals sorgen LED High-Performance-Scheinwerfer, Multifunktions-Lederlenkrad, Regensensor, Fahrlicht-Assistent und Rückfahrkamera sowie das Multimediasystem MBUX.

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