Sassnitzer Fährhafen: Bessere Anbindung an den ÖPNV

Auf Initiative der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR), Vertretern des Mukran Ports in Sassnitz und den dort ansässigen Reedereien wird der Hafen künftig besser an den ÖPNV der Insel angebunden.

Zukünftig wird es eine bessere Verknüpfung zwischen ankommenden Schiffen und dem ÖPNV geben. (Foto: Mukran Port)
Zukünftig wird es eine bessere Verknüpfung zwischen ankommenden Schiffen und dem ÖPNV geben. (Foto: Mukran Port)
Martina Weyh

Der Sassnitzer Fährhafen Mukran Port wird in Zukunft besser an den Rügener ÖPNV angebunden. Das ist das Ergebnis von Gesprächen zwischen der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR), Vertretern des Fährhafens und den dort ansässigen Reedereien und verhilft Kreuzfahrt- und Fährgäste Deutschlands größte Insel einfacher erkunden zu können.

Vermehrt setzen Touristen aus den skandinavischen Ländern für den Besuch auf Rügen auf die bestehenden Zug- und Fährverbindungen. Ein starkes Indiz dafür sei der Zuwachs bei der Auslastung sowie der deutlich gestiegenen Abfahrtsanzahl des Nachtzugs Malmö-Berlin über die Fährverbindung Trelleborg-Sassnitz.

In der Fahrplanerstellung bei der VVR wurden diese Erkenntnisse nun berücksichtigt und Busse zu den Ankünften und Abfahrten der Schiffe bereitstehen, sowohl tagsüber als auch in der Nacht.

„Unser Ziel ist es, in enger Zusammenarbeit mit der VVR und den Reedereien, die vorhandenen Mobilitätsangebote stärker zu vernetzen und nachhaltiger zu gestalten. Die Möglichkeit eines reibungslosen Umstiegs der Kreuzfahrt- und Fährgäste auf den ÖPNV ist ein wichtiger Schritt zu einer durchgängigen und umweltfreundlichen Mobilitätskette“, so Thomas Langlotz, Vorstandsvorsitzender des Vereins Destination Rügen - Cruise & Ferry Network e.V.

Aber nicht nur die Besucher Rügens hat das veränderte Fahrplankonzept im Blick, sondern auch die am Standort Mukran Beschäftigten. Dabei hat sich der VRR nach Aussagen von VRR-Geschäftsführer Ulrich Sehl mit den im Hafen ansässigen Unternehmen abgestimmt. Zu den Stoßzeiten werden jetzt zusätzlich Busse eingesetzt, damit die Mitarbeiter auch via ÖPNV zu ihrem Arbeitsplatz und wieder nach Hause gelangen können und damit ein Umdenken in Bezug auf nachhaltige Mobilität befördert wird.

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