ÖPNV: Parkplatz für 320 Busse

Hamburger Hochbahn baut Betriebshof für 70 Millionen Euro.
Redaktion (allg.)

Die Hamburger Hochbahn AG plant nördlich der City Nord, einer Bürostadt im Stadtteil Hamburg-Winterhude, und südwestlich des Hamburger Flughafens einen neuen Busbetriebshof. Das Areal ist rund 70.000 Quadratmeter groß, die Investitionskosten liegen bei etwa 70 Millionen Euro, berichtet das Hamburger Abendblatt. Der Baubeginn ist laut Hochbahn für 2016 geplant. 2019 sollen rund 320 Busse auf dem Busbetriebshof abgestellt, gewartet, gewaschen und auf ihren täglichen Einsatz vorbereitet werden.

Anzahl der Busse steigt um 15 Prozent

Mit dem neuen Busbetriebshof im sogenannten Gleisdreieck erweitert die Hochbahn nach eigenen Angaben auch ihre Buskapazitäten. Aufgrund steigender Fahrgastzahlen werde die Anzahl der Busse in den kommenden Jahren voraussichtlich um rund 15 Prozent von derzeit 936 Bussen auf eine Gesamtzahl von dann rund 1.200 ansteigen. Gleichzeitig schaffe die Hochbahn damit auch die infrastrukturellen Voraussetzungen für die politische Vorgabe, ab dem Jahr 2020 ausschließlich emissionsfreie Busse mit innovativen Antriebstechnologien zu kaufen.

Ladestellen für Batteriebusse

In der Planung für den Betriebshof sind deshalb sowohl Ladekapazitäten für Batteriebusse wie auch für den Betrieb von Brennstoffzellenbussen – also für die Herstellung und Lagerung von Wasserstoff und spezielle Tankanlagen – berücksichtigt worden, bestätigt die Hochbahn. Bislang unterhält sie in Hamburg acht Betriebshöfe.

(kb)
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