Debüt: Hiperon Carrier steuert neuem E-Van und E-Bus auch Europa an

Eine klimafreundliche Herstellung mit nachhaltigen Materialien verspricht das singapurische Start-up - schon ab dem zweiten Quartal will Hiperon Carrier mit drei Varianten Kasten, Bus und Plattform seines E-Vans an den Start gehen, der mit 75 kWh-Akku und 198-kW-E-Motor 320 Kilometer schaffen soll.

Ein Bus wird kommen: Der mit 5,66 Meter Länge und zwei Meter Breite recht stattliche E-Van soll schon im zweiten Quartal starten.
Ein Bus wird kommen: Der mit 5,66 Meter Länge und zwei Meter Breite recht stattliche E-Van soll schon im zweiten Quartal starten.
Martina Weyh
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Das in Singapur beheimatete Start-up-Unternehmen Hiperon hat jetzt erste Details zu seinem auch für Europa angekündigten Kompakt-Elektro-Van bekanntgegeben. Dieser soll schon im zweiten Quartal anrollen, beginnend in Nord-Amerika, Europa und China. Den Startpreis für die Basisversion gibt der Hersteller mit 49.900 US-Dollar an, die Topversion soll 62.000 US-Dollar kosten, aktuell 44.700 sowie 55.500 Euro. Der Elektro-Transporter positioniert sich knapp oberhalb der populären 3,0-Tonnen-Klasse und misst in der Länge 5,66 Meter, in der Breite zwei Meter sowie in der Höhe 2,01 Meter. Damit ist er vor allem breiter und deutlich länger als etwa ein VW Transporter, Mercedes Vito oder Opel Vivaro. Die Nutzlast liegt aber mit 995 Kilo auf dem Niveau dieser 3,0-Tonnen-Klasse.

Ein 75-kWh-Akku soll bis zu 320 km Radius ermöglichen

Das technische Package beeinhaltet zu einem kräftigen 198-kW-Elektromotor einen 75-kWh-Lithium-Ionen-Akku, der das Fahrzeug bis zu 320 Kilometer weit bringen soll. Zur Ausstattung der Topversion zählen dann ein adaptiver Tempomat, Keyless-Go-Start-System, Navigationssystem, 360-Grad-Kamera, Tot-Winkel-Warner, Bremsassistent, Lenkradbedienung sowie ein 15"-OLED-Screen. Die Außenspiegel werden durch Kameras ersetzt.

Der neue E-Van soll in drei Versionen kommen: Als Kastenwagen Carrier, als bis zu 12-sitziger Bus mit Namen Hermes sowie als Plattformfahrgestell unter der Bezeichnung Demeter. Als weitere Variante ist ein kompakter Kuriervan in Entwicklung, wie der Hersteller ankündigte. Zudem verspricht man eine klimafreundliche Herstellung und die Verwendung nachhaltiger Materialien am Fahrzeug. Man wolle damit das Emissionsproblem der Lieferbranche anpacken, verkündete der neue Anbieter aus Fernost selbstbewusst.

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