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Gelsenkirchens neuer Busbahnhof: Stahlkonstruktion mit LED-Leuchten

LED-Beleuchtung soll an den neuen Bussteigen in Gelsenkirchen für mehr Sicherheit, Attraktivität, Fahrgastkomfort – und geringere Betriebskosten sorgen.

Barrierefrei und sicherer präsentiert sich der modernisierte Gelsenkirchener Busbahnhof mit energiesparender LED-Beleuchtung: (Foto: Emslicht)
Barrierefrei und sicherer präsentiert sich der modernisierte Gelsenkirchener Busbahnhof mit energiesparender LED-Beleuchtung: (Foto: Emslicht)
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Martina Weyh

Mehr Sicherheit gepaart mit Barrierefreiheit, größerer Attraktivität und geringeren Betriebskosten – das war die Zielvorgabe der im März 2017 begonnenen Modernisierung des Gelsenkirchener Busbahnhofs. Wenn das Tageslicht schwindet, entfalten die Fahrgastunterstände am modernisierten zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) in Gelsenkirchen jetzt eine besondere Ausstrahlung.

Vor allem die Mittelinsel, eine Stahlkonstruktion mit umlaufender LED-Beleuchtung direkt gegenüber dem Bestandsgebäude, beeindruckt mit ihrer ungewöhnlichen Architektur. Auch die anderen Unterstände am Busbahnhof sowie das Bestandsgebäude wurden mit LED-Leuchten bestückt.

Der barrierefreie Busbahnhof wurde im Zuge der Modernisierung zudem mit einem taktilen Leitsystem für Sehbehinderte und einer dynamischen Fahrgastinfo für die verbesserte Übersichtlichkeit sowie neuen Sitzbänken und Wetterschutz ausgestattet.

Verantwortlich für die neuen Licht-Anlagen mit maßgeschneiderter LED-Beleuchtung zeichnete die Emslicht AG aus dem niedersächsischen Geeste-Dalum.  Die LED-Ausstattung punktet laut Hersteller neben der hohen Energieeffizienz zugleich mit hoher Lichtqualität: Rund 518 Meter LED-Lichtband in vollvergossener Ausführung für eine hochwertige Farbwiedergabe bei einer Lichtstärke von 180 Lumen pro Watt hat Emslicht verbaut.

Praktische Lösung mit kleineren Vorschaltgeräten

Die beeindruckenden Stahlbauanlagen des Busbahnhofs glänzen nicht nur mit geringem Energieverbrauch, sondern im langfristigen Betrieb auch mit reduzierten Wartungskosten. Die Revisionierbarkeit der Technik spielte nach Informationen des Beleuchtungsspezialisten Emslicht eine wichtige Rolle. Statt einiger großer wurden einfach mehrere kleine Vorschaltgeräte eingesetzt, die sich jeweils leicht zugänglich in der Nähe der verbauten LEDs befinden. Ein nötiger Austausch von Leuchten oder andere Reparaturmaßnahmen sind dadurch deutlich schneller zu bewerkstelligen und sollen sich bei den Instandhaltungskosten auf Dauer kostensenkend auswirken.

Die LED-Elemente

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Design der futuristisch anmutenden Überdachung und der daraus resultierenden Beleuchtungselemente. 248 Leuchten wurden in 25 verschiedenen Varianten komplett als Sonderanfertigung hergestellt. Der Raum zwischen den Elementen betrug zwei bis vier Millimeter, daher waren die Schienen besonders exakt zu planen und zu produzieren.

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