LBO: Kroatische Tourismusministerin stellt Projekt „Safe stay in Croatia“ vor

Sicher mit dem Bus nach Kroatien – im Rahmen ihres Besuchs beim Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer am Dienstag (15. Juni) hat die kroatische Ministerin für Tourismus, Nikolina Brnjac, ihr Konzept für sicheres Reisen und nachhaltigen Urlaub in Kroatien präsentiert.

v.l.: LBO-Präsidentin Sandra Schnarrenberger und die kroatische Tourismusministerin Nikolina Brnjac. (Foto: LBO)
v.l.: LBO-Präsidentin Sandra Schnarrenberger und die kroatische Tourismusministerin Nikolina Brnjac. (Foto: LBO)
Martina Weyh

Besuch aus Kroatien hatte am vergangenen Dienstag (15. Juni) der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer (LBO) – Tourismusministerin Nikolina war mit einer Delegation zu Gast in München und informierte über das Projekt „Safe stay in Croatia“. Damit warb sie bei den bayerischen Busunternehmen für sicheres Reisen und nachhaltigen Urlaub in Kroatien und überbrachte darüber hinaus die frohe Kunde, dass aufgrund stark gesunkener Inzidenzzahlen Busse wieder voll besetzt nach Kroatien fahren dürfen.
 
Der Tourismus ist für Kroatien ein wichtiger volkswirtschaftlicher Faktor: 2019 besuchten rund 21 Millionen Urlauber das Land an der Adria. Rund 1,5 Mio. deutsche Touristen – davon ein Großteil aus Bayern – reisten im vergangenen Jahr nach Kroatien. Insbesondere in der Nebensaison reisen viele Gäste mit dem Bus an. Aufgrund der guten Erreichbarkeit und touristischen Infrastruktur ist das Land für bayerische Busunternehmen zu einer der wichtigsten Reisedestination geworden.

Gesundheits- und Hygienestandard-Label „Safe stay in Croatia“
 
Für den Restart im Tourismus wurde nun ein eigenes Programm initiiert: „Safe stay in Croatia“. Das Label wurde für Hotels und touristische Unterkünfte eingeführt, die Gesundheits- und Hygienestandards umsetzen. Es soll Touristen eine besondere Sicherheit garantieren. Inzwischen haben 16.000 Betriebe im Tourismus- und Gastgewerbe dieses Sicherheitskennzeichen.

„Im vergangenen Jahr konnten viele wichtige Erfahrungen gesammelt werden, welche in die diesjährige Saison eingebaut wurden. Mit dem Projekt „Safe stay in Croatia“ wurden Bedingungen geschaffen, damit die Gäste auch in diesem Jahr sagen können, mein Urlaub in Kroatien war schön, angenehm und sicher. Mein besonderer Dank gilt den bayerischen Busreiseunternehmen, die gerade in der Nachsaison zahlreiche Gäste sicher und umweltfreundlich nach Kroatien befördern.“ (Nikolina Brnjac, kroatische Ministerin für Tourismus und Sport)

Seit dem 21. Mai dürfen Reisebusse in Bayern wieder vollbesetzt fahren. Doch wegen der Corona-Pandemie gibt es noch Beschränkungen.

„Die Busreisebranche braucht jetzt schnell Planungssicherheit und verlässliche Touristikpartner“ betonte LBO-Präsidentin Dr. Sandra Schnarrenberger, die in ihrer Funktion als bdo-Vizepräsidentin auch den Bundesverband vertrat.

Kroatien habe sich bereits im vergangenen Jahr als verantwortungsvoller Gastgeber präsentiert, so dass man zuversichtlich sei, schon bald wieder viele Busreisegäste ins Land bringen zu können, so die LBO-Präsidentin.

Niedrige Inzidenzwerte
 
Die aktuelle epidemiologische Lage im Land ist gut. In Kroatien liegt der landesweite Inzidenz-Wert aktuell mit 23,7 (Stand: 15. Juni, Quelle: Johns Hopkins University) unter der kritischen Marke von 50. Von Istrien werden mittlerweile Werte von unter 10 gemeldet. Darüber hinaus hat Kroatien bereits ab Mitte April mit der Impfung der 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tourismus begonnen und ist damit eines der ersten Länder, die die Angestellten im Tourismussektor impfen. Im ganzen Land wurden darüber hinaus zusätzliche Testmöglichkeiten für Gäste z.B. in Hotels geschaffen und zum 1. Juni 2021 wurde dort das Digitale EU COVID-Zertifikat eingeführt.

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