LBO wird 49. Mitglied in der Bayerischen Klima-Allianz

Das Ziel des Branchenverbandes im Rahmen der Partnerschaft ist klar gesteckt – wieder mehr Menschen für einen Umstieg auf den umweltfreundlichen Bus zu gewinnen.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber, LBO-Präsidentin Dr. Sandra Schnarrenberger und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer bei der Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung für eine Zusammenarbeit zum Schutz des Klimas“. (Foto: LBO)
Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber, LBO-Präsidentin Dr. Sandra Schnarrenberger und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer bei der Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung für eine Zusammenarbeit zum Schutz des Klimas“. (Foto: LBO)
Martina Weyh

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer ist neuer Partner in der Bayerischen Klima-Allianz. Im Beisein von Umweltminister Thorsten Glauber und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer unterzeichnete LBO-Präsidentin Dr. Sandra Schnarrenberger am 15. Juni die „Gemeinsame Erklärung für eine Zusammenarbeit zum Schutz des Klimas“ in München.

Die bayerischen Busunternehmen wollen sich damit ihrer Verantwortung für den Klimaschutz stellen. Mit dem Beitritt bekennt sich der LBO zu den in der Charta formulierten Zielen und Maßnahmen sowie zur Zusammenarbeit mit den bisherigen und neuen Partnern der Klima-Allianz. „Wieder mehr Menschen zum Umstieg auf den umweltfreundlichen Busverkehr bewegen!“, das hat sich der Branchenverband als oberstes Ziel auf die Fahnen geschrieben. Auch in den Bereichen Klimaschutz, Energieverbrauch und Ressourceneffizienz, Luftreinhaltung und Müllvermeidung hat sich der Verband neue Ziele gesetzt und mit Maßnahmen hinterlegt.

„Wer sein Auto stehen lässt und den Bus nutzt, hilft unmittelbar, den Ausstoß an CO2 zu reduzieren. Gemeinsam wollen wir das von der Pandemie beschädigte Vertrauen in das Verkehrsmittel Omnibus wiederherstellen und wieder mehr Menschen zum Umsteigen motivieren“, so LBO-Präsidentin Sandra Schnarrenberger.

In ihrer „Gemeinsamen Erklärung“ rücken der Branchenverband und die Bayerische Staatsregierung den umweltfreundlichen Verkehr mit Omnibussen als ein zentrales Handlungsfeld beim Klimaschutz in den Mittelpunkt.

„Die Folgen des Klimawandels treffen Mensch und Natur auch in Bayern. Nur gemeinsam können wir die Klimaveränderung begrenzen. Die Zukunft der Mobilität muss dafür umweltfreundlich und nachhaltig werden. Jeder ist aufgefordert umzudenken und vor allem umzusteigen. Moderne Omnibusse sind ein komfortables Angebot. Sie entlasten die Umwelt und das Klima. Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen ist daher ein perfekter Partner in unserer Allianz für mehr Klimaschutz, betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber.

Der öffentliche Busverkehr hat auch während der stärksten Corona-bedingten Beschränkungen für eine verlässliche Mobilität fast ohne Angebotsrückgang gesorgt.

„Omnibusse sind ein ganz wichtiger Teil der Lösung. Sie ermöglichen öffentliche Mobilität im ländlichen Raum, sorgen dafür, dass der ÖPNV läuft und gerade unsere Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen. Sie können auch viel Reiseverkehr klimafreundlich abwickeln", unterstrich Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer.

Der LBO als 49. Partner der Bayerischen Klima-Allianz vertritt die privaten, mittelständischen bayerischen Busunternehmen im Bereich Personennahverkehr, Bustouristik und Fernlinienverkehr. Insgesamt sind in Bayern 1.041 Verkehrsunternehmen tätig, die mit 13.252 Bussen täglich eine umweltfreundliche Mobilitätsalternative im Nah-, Reise- und Fernbusverkehr bieten.

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