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Klosterkultur am Bodensee entdecken

Die Broschüre „Bodensee-Kirchenbesucher“ führt zu den schönsten Klöstern und Kirchen der Unterseeregion.

Ehrwürdige Zeugen der Vergangenheit auf der Weltkulturerbe-Insel Reichenau: Die Kirche St. Peter und Paul wurde durch den seligen Bischof Egino von Verona gestiftet und 799 geweiht. (Foto: Achim Mende)
Ehrwürdige Zeugen der Vergangenheit auf der Weltkulturerbe-Insel Reichenau: Die Kirche St. Peter und Paul wurde durch den seligen Bischof Egino von Verona gestiftet und 799 geweiht. (Foto: Achim Mende)
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Martina Weyh

Der Bodensee gilt als eine Wiege der Klosterkultur. Davon zeugen unter anderem die Klosterkirchen auf der seit Ende 2000 zum Weltkulturerbe gehörenden Insel Reichenau, die anschaulich Beispiel geben für die klösterliche Architektur des 9. bis 11. Jahrhunderts. Auch die restaurierten Wandmalereien zeugen von der Bedeutung Reichenaus als künstlerisches Zentrum, das die europäische Kunstgeschichte des 10. und 11. Jahrhunderts maßgeblich beeinflusst hat. Nachhaltig und bis in die heutige Zeit sichtbar ist das Bild der Insel, seine Landschaft und seine Wirtschaftsstruktur vom jahrhundertelangen Wirken des Klosters geprägt.

Gegenüber der Weltkulturerbe-Insel liegt der kleine Ort Hegne, seit Jahrhunderten Klosterorden der Hegner Kreuzschwestern. Heute leben 200 Schwestern in der Klosteranlage und bieten neben Unterkünften mit herrlichem Blick auf den Bodensee auch ein umfangreiches Programm an Kreativkursen, Kontemplations- und Exerzitienangeboten an. Regelmäßige Klosterführungen geben überdies einen Einblick in das Klosterleben.

Auch die Mini-Klosterinsel Werd ist einen Besuch wert. Das kleine, nur 1,6 Hektar große Eiland wird bereits seit 1.200 Jahren bewohnt. Hier starb im frühen Mittelalter der erste Abt des Klosters St. Gallen, der in Ungnade gefallene und später heiliggesprochene Otmar. Ihm ist eine kleine Kapelle gewidmet. Heute leben im an das Wallfahrtskirchlein angebauten Priesterhaus Franziskanermönche.

In Stein am Rhein ist mit St.Georgen eine vollständige Klosteranlage aus dem Mittelalter erhalten. Von der romanischen Kirche über den Ess-Saal (Refektorium) bis hin zu den kleinen Mönchszellen über dem Kreuzgang: Beim Gang durch das Gebäude fühlt man sich Jahrhunderte zurückversetzt.

Weitergehende Informationen zu allen Kirchen und Klöstern der Unterseeregion sind in der reichbebilderten Broschüre „Bodensee-Kirchenbesucher“ übersichtlich gebündelt, die entweder bei REGIO Konstanz-Bodensee-Hegau, E-Mail: info@bodenseewest.eu oder als Download unter: www.bodenseewest.eu/de/service/prospekte erhältlich ist.

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