Auf umweltfreundlichem Kurs: CroisiEurope setzt auf synthetischen Treibstoff

Nach einer erfolgreichen Testreihe sind bislang drei Schiffe der französischen Reederei auf GTL-Kraftstoff (Gas to Liquids) umgestellt worden.

Die MS Seine Princess ist eines der drei Schiffe der CroisiEurope-Flotte, die jüngst auf den umweltfreundlicheren Treibstoff GTL umgestellt wurden.
Die MS Seine Princess ist eines der drei Schiffe der CroisiEurope-Flotte, die jüngst auf den umweltfreundlicheren Treibstoff GTL umgestellt wurden.
Martina Weyh

Die Flussreederei CroisiEurope mit Sitz im elsässischen Straßburg hat auf drei ihrer Flusskreuzfahrtschiffe erfolgreich synthetischen Treibstoff getestet. Daraufhin wurden die MS Renoir, die MS Botticelli und die MS Seine Princess jetzt auf den sogenannten GTL-Kraftstoff (Gas to Liquids) umgestellt, der weniger CO2, Stickoxid und Feinstaub freisetzt als der bislang verwendete Diesel-Kraftstoff. Darüber hinaus erzeugt der synthetische Treibstoff nach Aussagen von CroisiEurope auch keinen Rauch. In absehbarer Zeit will die Reederei in Zusammenarbeit mit AS Energy ihre gesamte Flotte auf den umweltfreundlicheren Kraftstoff umstellen.

„CroisiEurope möchte seinen Beitrag leisten, um neue Entwicklungen zur Verbesserung der Umweltbilanz voranzutreiben“, so Thomas Götten, Geschäftsführer von Anton Götten Reisen und deutscher Generalagent der Reederei.

Auch in anderen Bereichen sorgt die französische Reederei für eine bessere Umweltbilanz ihrer Schiffsflotte. So konnte beispielsweise durch den Einsatz moderner Wassersparer das Abwasser laut Reederei mittlerweile um 35 Prozent gesenkt werden. Zudem ist die gesamte Flotte mit Greenship-Motoren ausgestattet, die den strengsten europäischen Umweltnormen entsprechen, so die Reederei Spezielle Systeme an Bord sorgen für die Abwasserentsorgung in den städtischen Abwassernetzen und in Wasseraufbereitungsstationen.

Darüber hinaus nutzt CroisiEurope, wenn an den Anlegestellen vorhanden, sogenannte Powerlock connectors, spezielle Stromanschlüsse, die die Motorabgase reduzieren und auch an den reedereieigenen Docks im Einsatz sind bzw. nach und nach installiert werden.

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