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AIDA Cruises hat die Umwelt im Blick

2018 ist mit der AIDAnova das weltweit erste LNG-Kreuzfahrtschiff in Dienst gestellt worden, bis 2023 will das Unternehmen zwei weitere Erdgas-Schiffe in seine Flotte aufnehmen.

Das Kreuzfahrtunternehmen AIDA bekennt sich zu den Klimazielen von Paris. (Foto: AIDA)
Das Kreuzfahrtunternehmen AIDA bekennt sich zu den Klimazielen von Paris. (Foto: AIDA)
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Martina Weyh

Das Kreuzfahrtunternehmen AIDA will die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit künftig noch stärker in den Fokus nehmen. Bis 2023 ist die Aufnahme von zwei weiteren LNG-Schiffen in die bestehende Flotte geplant, die sowohl im Hafen als auch auf See vollständig mit emissionsarmem Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden. Sämtliche AIDA-Passagierschiffe werden zudem kontinuierlich mit modernster Umwelttechnik nachgerüstet.

„Als Marktführer für Kreuzfahrten in Deutschland stellen wir uns den aktuellen sowie zukünftigen ökologischen und sozialen Herausforderungen und übernehmen Verantwortung. Bereits heute beschäftigen wir uns gemeinsam mit Partnern z. B. mit der Nutzung von Brennstoffzellen, Batterien oder Flüssiggas aus regenerativen Quellen in der Kreuzschifffahrt. Wir bekennen uns zu den Klimazielen von Paris und der International Maritime Organization (IMO). Unser langfristiges Ziel ist klar: Die emissionsneutrale Kreuzfahrt“, so AIDA Präsident Felix Eichhorn.

Die Nutzung von LNG, Landstrom aus regenerativen Energien, der Einsatz von modernen Abgasreinigungssystemen, die Reduzierung bzw. komplette Vermeidung von Plastik- und Einwegprodukten oder die Vermeidung von Lebensmittelabfällen an Bord sind ebenfalls zentrale Themen denen sich das Kreuzfahrtunternehmen zunehmend stellt.

Bau der umweltfreundlichen Kreuzfahrtschiffe

Insgesamt hat die Carnival Corporation, zu der AIDA Cruises gehört, bis heute elf LNG-Schiffe für vier ihrer Kreuzfahrtmarken beauftragt die bis 2025 in Dienst gestellt werden sollen. Alle Erdgas-Luxusliner werden nach Informationen des Kreuzfahrtunternehmens auf der gleichen Plattform wie AIDAnova in den Meyer Werften in Papenburg (Deutschland) und Turku (Finnland) gebaut. Die schwimmenden Maschinenraummodule und LNG-Tanks entstehen auf der zur Meyer Werft gehörenden Neptun Werft in Rostock-Warnemünde. Die Dual-Fuel-Motoren werden ebenfalls in Rostock-Warnemünde bei Caterpillar gebaut.

Schritt für Schritt

Aktuell verfügen bereits zehn Schiffe der AIDA Flotte über einen Landstromanschluss bzw. sind technisch dafür vorbereitet. Ab Ende 2020 sollen alle AIDA Schiffe ab Baujahr 2000 (zwölf Schiffe) Landstrom beziehen können. Da ein AIDA-Schiff durchschnittlich 40 Prozent seiner Betriebszeit im Hafen liegt – ein wichtiges Thema für das Unternehmen, wenn es um die Nachrüstung von Umwelttechnik auf den Schiffen der bestehenden Flotte geht. Durch die Nutzung von Landstrom aus regenerativen Energien während der Liegezeit im Hafen werden die Emissionen laut AIDA auf nahezu null gesenkt.

Damit die umweltfreundliche Landstromtechnik der AIDA Schiffe zukünftig umfassender eingesetzt werden kann, braucht es einen weiteren Ausbau der Hafeninfrastruktur. 2018 hat AIDA Cruises gemeinsam mit den Landesregierungen Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns Partnerschaften für einen umweltfreundlichen Kreuzfahrttourismus auf den Weg gebracht, die den Aufbau einer Landstromversorgung in den Häfen Kiel und Rostock bis 2020 zum Ziel haben. AIDA Cruises steht nach eigenen Angaben bereit, 2020 den Testbetrieb in beiden Häfen aufzunehmen.

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