Zusammenarbeit zwischen Daimler Buses und Akasol wird weiter ausgebaut

Akasol entwickelt die zweite Generation der Li-Ionen-Batteriesysteme für den Mercedes-Benz eCitaro.

Ab 2020 soll die zweite Generation der Li-Ionen-Batteriesysteme für mehr Reichweite sorgen. (Foto: Daimler AG)
Ab 2020 soll die zweite Generation der Li-Ionen-Batteriesysteme für mehr Reichweite sorgen. (Foto: Daimler AG)
Martina Weyh

Während im hessischen Langen ab Herbst planmäßig die Serienfertigung der ersten Generation vom Typ Akasystem Oem startet, wird in enger Partnerschaft mit Daimler Buses schon die zweite Generation der Li-Ionen-Batteriesysteme entwickelt.

Noch mehr Reichweite für den eCitaro ab 2020

33 statt der aktuell 25 Kilowattstunden Speicherkapazität pro Batteriepack wird die zweite Generation der Li-Ionen-Batteriesysteme speichern können und ca. 35 Prozent mehr Energie bieten als das Vorgängermodell. „Neben verbesserten Batteriezellen spielen bei der Entwicklung der zweiten Generation viele kleine Optimierungsschritte etwa im Batterie-Management-System und in der mechanischen Pack-Struktur eine Rolle“, erklärt Akasol-Vorstand Sven Schulz.

Eckdaten beider Batteriesystem-Generationen

Beide Systeme sind schnellladefähig, bis zu 300 Kilowatt, und versorgen Zusatzverbraucher wie Klimaanlagen und das Bordnetz mit Energie. Laut Akasol ist für die Robustheit und Langlebigkeit die effiziente Wasserkühlung entscheidend, die eine dauerhafte Temperierung bei 25 Grad Celsius sicherstellt. Dadurch können die batteriebetriebenen Busse in sämtlichen Klimazonen betrieben werden, so die Aussage des Herstellers. Untergebracht sind die Batterien teilweise auf dem Dach und im Heck der Busse.

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