17. Orgelsommer startet im Juli

Vom 1. Juli bis 26. August ertönt jeweils freitags um 20 Uhr die berühmte Sauer-Orgel am Berliner Dom.

Bei der Einweihung im Jahr 1905 galt die vom Hoforgelbaumeister Wilhelm Sauer realisierte Orgel als die größte in Deutschland und verkörperte den neuesten technischen und musikalischen Stand der deutschen Orgelbaukunst in der damaligen Zeit. (Foto: Berliner Dom)
Bei der Einweihung im Jahr 1905 galt die vom Hoforgelbaumeister Wilhelm Sauer realisierte Orgel als die größte in Deutschland und verkörperte den neuesten technischen und musikalischen Stand der deutschen Orgelbaukunst in der damaligen Zeit. (Foto: Berliner Dom)
Martina Weyh

Einen Ohrenschmaus nicht nur für Orgelfans bietet der 17. Orgelsommer am Berliner Dom vom 1. Juli bis zum 26. August erwartet die Besucher ein hochkarätiges Musikprogramm mit internationalen Künstlern, die die berühmte Sauer-Orgel mit ihren 7.269 Pfeifen verteilt auf 113 Register zum Klingen bringen.

Die Konzerte in der gerade im Sommer angenehm kühlen Atmosphäre des Berliner Doms beginnen immer freitags um 20 Uhr zu Gast sind internationale Koryphäen ihres Fachs wie Juan de la Rubia, der Organist der Kirche Sagrada Família (Barcelona), Simon Johnson, aktuell an der Londoner Westminster Cathedral tätig, der Schwede Hans Fagius oder die aus den USA stammende Organistin Damin Spritzer, eine der wenigen weiblichen Musikerinnen an diesem Instrument.

Domorganist Andreas Sieling betritt am Eröffnungsabend „Symphonisches Neuland“ mit Werken des Komponisten César Franck. Der deutsch-belgisch-stämmige Musiker, dessen 200. Geburtstag sich heuer jährt, gilt heute als einer der bedeutendsten französischen Komponisten, Lehrer und Organisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ihm zu Ehren stehen auch an weiteren Konzertterminen Stücke aus seiner Feder auf dem Programm.

Darüber hinaus werden berühmte und auch weniger bekannte Werke und Komponisten gespielt – von Johann Sebastian Bach, über Franz Liszt, Charles Tournemire bis hin zu Pierre Kunc oder Louis Vierne. Das Abschlusskonzert am 26. August bestreitet der international mit Preisen ausgezeichnete Kirchenmusiker Jürgen Sonnentheil mit seiner Bearbeitung der Bachschen Goldberg-Variationen dar.

Das Spiel der Organisten am großen Spieltisch der historischen Sauer-Orgel können Konzertbesucher auch per Video-Übertragung auf einer Leinwand in der Kirche verfolgen.

Die Karten kosten jeweils 12, ermäßigt 8 Euro. Das vollständige Konzertprogramm gibt es hier »

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