Abtei Maria Laach: Millioneninvestitionen für den Tourismus

Das Benediktinerkloster in der Vulkaneifel will sich mit der umfänglichen Investion touristisch neu aufstellen.

Die Benediktinerabtei Maria Laach will mit umfänglichen Umgestaltungs- und Sanierungsplänen zukunftsfest werden. (Foto: pixabay)
Die Benediktinerabtei Maria Laach will mit umfänglichen Umgestaltungs- und Sanierungsplänen zukunftsfest werden. (Foto: pixabay)
Martina Weyh

Die Benediktinerabtei Maria Laach, an der Südwestseite des Laacher Sees in der Vulkaneifel gelegen, ist eine hochmittelalterliche Klosteranlage. Sie wurde zwischen 1093 und 1216 als Stiftung Heinrichs II. von Laach und seiner Frau Adelheid erbaut.

Zum Kloster gehören gegenwärtig 14 mittelständige Betriebe mit rund 250 Angestellten, deren Erträge ins Kloster fließen. Rund 700.000 Gäste besuchen Maria Laach jährlich. Um im Wettbewerb mit anderen touristischen Orten der Region weiter bestehen zu können, soll die Anlage „attraktiver und zeitgemäßer“ für die Zukunft aufgestellt werden.

Geplant sind Investitionen von 13 Millionen, für ein neues Hotelgebäude mit 45 Zimmern und einem Tagungsbereich, eine Gaststätte mit je 150 Innen- und Außensitzplätzen und die Sanierung des bestehenden Hotelgebäudes.

„Es gibt kein kirchliches Leben, das nicht materiell ermöglicht werden muss", so der Prior-Administrator Pater Petrus Nowack gegenüber dem Sender Domradio. Die Gaststätte und das Hotel erwirtschafteten Geld, das „notwendig ist, um das Klosterleben zu ermöglichen und den Ort zu erhalten.“

Die Abtei solle aber eine lebendige Begegnungsstätte und die Kirche als „zweckfreier Raum“ erhalten bleiben.

Der Baubeginn wird für den Sommer nächsten Jahres angestrebt, einen Zeitplan gibt es bis dato aber noch nicht, da für die geplante Umgestaltung und Sanierung noch verschiedene Genehmigungen fehlen.

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