Ü III plus: Verlängerung bis Jahresende

Die Hilfsgelder sollten Ende September auslaufen – jetzt gibt es sie in leicht veränderter Form bis Ende 2021 – das haben Bundeswirtschafts- und Finanzministerium gestern mitgeteilt.

Weitere drei Monate wird die Wirtschaft durch die Hilfsgelder gestützt. (Foto: pixabay)
Weitere drei Monate wird die Wirtschaft durch die Hilfsgelder gestützt. (Foto: pixabay)
Martina Weyh

Die Überbrückungshilfe III plus geht mit leichten Veränderungen in die nächste Verlängerung bis zum Jahresende – Unternehmen die einen durch die Pandemie verursachten Umsatzeinbruch von mindestens 30 % zu beklagen haben, sind weiterhin antragsberechtigt.

Wegfallen wird bei der Ü III plus die sogenannte Restart-Prämie, die wie geplant Ende September ausläuft – sie sollte Unternehmen den Übergang vom Lockdown zur Wiedereröffnung einfacher machen und galt für die Monate Juli, August, September.

Bestehen bleibt hingegen der Eigenkapitalzuschuss für von den Corona-Maßnahmen besonders stark und andauernd betroffene Unternehmen.

Auch die Neustarthilfe Plus für Solo-Selbstständige bleibt – für den Zeitraum Oktober bis Dezember können diese zusätzlich bis zu 4.500 Euro Hilfe erhalten, sofern ihr Umsatz pandemiebedingt weiter eingeschränkt sind.

Nach Angaben der beiden Bundesregierung wurde bis Anfang September ein hoher zweistelliger Milliardenbetrag bereits ausgezahlt. Allein für die November- und Dezemberhilfe 2020 sowie Überbrückungshilfen sind bereits über 30 Mrd. Euro an die Wirtschaft geflossen. Hinzu kommen Kredite und Bürgschaften sowie das Kurzarbeitergeld, für das an Unternehmer und Beschäftigte etwa 38 Mrd. Euro gezahlt wurden.

Aktuell werden die FAQ zur Überbrückungshilfe III Plus und zur Neustarthilfe Plus überarbeitet – sie sollen in Kürze auf der Webseite des BMWi verfügbar sein.

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