Corona: Erneut verschärfte Regeln in Südtirol

Ausgangssperren auch für Geimpfte – das sieht u.a. die neue Verordnung vor, die am kommenden Mittwoch (24. November) in Kraft tritt (Quelle: LBO).

In 20 als rot eingestuften Gemeinden Südtirols mit besonders hohen Inzidenzen und niedriger Impfquote gilt ab kommenden Mittwoch eine Ausgangssperre von 20 bis 5 Uhr – auch für Geimpfte. (Foto: pixabay)
In 20 als rot eingestuften Gemeinden Südtirols mit besonders hohen Inzidenzen und niedriger Impfquote gilt ab kommenden Mittwoch eine Ausgangssperre von 20 bis 5 Uhr – auch für Geimpfte. (Foto: pixabay)
Martina Weyh

Angesichts hoher Inzidenzen hat Südtirol die Corona-Regeln wieder drastisch verschärft – Landeshauptmann Arno Kompatscher, unterzeichnete nach Angaben des LBO am vergangenen Montagabend eine entsprechende Verordnung mit folgenden Einschränkungen:

  • In 20 als rot eingestuften Gemeinden mit hohen Inzidenzwerten und niedriger Impfquote tritt am Mittwoch, 24. November 2021 eine nächtliche Ausgangssperre von 20.00 Uhr bis 05.00 Uhr in Kraft (auch für Geimpfte). Das Haus darf nur in dringenden Fällen verlassen werden.
  • Bars und Restaurants müssen um 18.00 Uhr schließen. In Hotels dürfen Gäste allerdings auch danach noch bedient werden.
  • In Gaststätten dürfen maximal 4 Personen am Tisch bis um 18.00 Uhr bewirtet werden.
  • Öffentliche Kultur-, Freizeit- oder Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen sind untersagt.

Wird eine Gemeinde als rot eingestuft, sollen zunächst für 14 Tage die strengen Regeln gelten. Danach steht eine Neubewertung der Lage an. Folgende Gemeinden sind laut der Verordnung ab dem 24. November bis einschließlich zum 7. Dezember 2021 betroffen:

Rodeneck, St.Pankraz, Kuens, Vintl, Ulten, Martell, Kastelbell-Tschars, NatzSchabs, Schnals, Plaus, Kastelruth, Marling, Lajen, Burgstall, St.Ulrich, Moos in Passeier, Villnöss, St.Christina in
Gröden, Rasen-Antholz, Mühlbach.

Landesweit gilt darüber hinaus ab sofort:

  • Tanzen in Diskotheken oder auch im Freien ist untersagt.
  • Im Freien gilt eine Maskenpflicht (chirurgische Maske), wenn ein Mindestabstand von einem Meter nicht mehr eingehalten werden kann.
  • In öffentlichen städtischen und außerstädtischen Verkehrsmitteln gilt ab 6 Jahren die allgemeine Pflicht, eine FFP2 oder gleichwertige Maske zu tragen.

Alle Informationen gibt es hier »

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