Schulbusverkehr Bayern: Förderprogramm für Verstärkerfahrten bis 11. April 2022 verlängert

Ob zusätzliche Busse bestellt werden, entscheidet weiterhin die jeweilige Kommune auf Grundlage der konkreten Situation vor Ort. (Quelle LBO)

Der Schulweg bayerischer Schüler soll durch den Einsatz von Verstärkerbussen weiter „Corona-sicherer“ gemacht werden – die bayerische Staatsregierung hat das Förderprogramm, das mit Beginn der Weihnachtsferien auslaufen sollte, erneut verlängert und stellt weitere 25 Mio. Euro dafür zur Verfügung. (Foto: Daimler)
Der Schulweg bayerischer Schüler soll durch den Einsatz von Verstärkerbussen weiter „Corona-sicherer“ gemacht werden – die bayerische Staatsregierung hat das Förderprogramm, das mit Beginn der Weihnachtsferien auslaufen sollte, erneut verlängert und stellt weitere 25 Mio. Euro dafür zur Verfügung. (Foto: Daimler)
Martina Weyh

Die Verlängerung des Förderprogramms für Verstärkerfahrten in der Schülerbeförderung bis zu den Osterferien hatte der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer (LBO) gefordert – dem stimmte jetzt der Ministerrat des Freistaates zu und wird den Einsatz von Verstärkerbussen bis 11. April 2022 weiterhin zu 100 % fördern. Für die Maßnahme stehen Mittel in Höhe von 25 Mio. Euro bereit, die nach LBO-Angaben aus bereits beschlossenen Haushaltsmitteln gedeckt werden können.

Ob zusätzliche Busse bestellt werden, entscheidet wie bisher auch die jeweilige Kommune auf Grundlage der konkreten Situation vor Ort. Bereits im vergangenen Schuljahr 2020/21 hatte die Bayerische Staatsregierung insgesamt rund 56 Mio. Euro für pandemiebedingte Schulbusverstärker bereitgestellt.

Mehr als 300 Landkreise, Gemeinden und Zweckverbände haben diese Förderung in Anspruch genommen. Zu Beginn des Schuljahres 2021/22 waren weitere Mittel in Höhe von bis zu 20 Mio. Euro bis zu den Weihnachtsferien bereitgestellt worden. Bis Ende Oktober gingen laut LBO fast 270 Anträge bei den Bezirksregierungen ein.

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