Ausstellung: Buddha im Saarland

Völklinger Hütte mit acht Meditationsstationen auf 7.000 Metern.
Julia Lenhardt

Im Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Saarbrücken, zeigt die Ausstellung „Buddha. Sammler öffnen ihre Schatzkammern – 232 Meisterwerke buddhistischer Kunst aus 2.000 Jahren“ einen Überblick über die buddhistische Kunst Asiens vom 1. Jahrhundert vor Christus bis hin zum Ende des 18. Jahrhunderts. Laut den Verantwortlichen kann die Ausstellung, die seit Ende Juni 2016 zu sehen ist, noch bis Mitte Februar 2017 besucht werden. Begleitend zu den Exponaten können sich Gäste auf den „Pfad der Erkenntnis“ begeben: Acht Meditationsstationen auf 7.000 Metern Besucherweg verbinden Mediationsmöglichkeiten mit der Industriekultur der Völklinger Hütte, so die Experten.

Meditation an Industriestätten

Die Besucher meditieren laut den Betreibern an den Orten, die einst zu den lautesten des UNESCO-Weltkulturerbes zählten. Dadurch soll der Besucherblick einerseits auf die Elemente der Meditation und andererseits auf die Umwandlung der ehemaligen Industriestätte vom Eisenwerk zum Kulturort gelenkt werden. Der Pfad der Erkenntnis entstand demnach in Kooperation mit dem Tibethaus Deutschland e. V., Frankfurt am Main.

Private Exponate

Die Exponate der Buddha-Ausstellung stammen nach Museumsangaben ausschließlich aus Privatsammlungen und sind zum ersten Mal in diesem Umfang zu sehen. Schirmherr der Ausstellung ist demnach Seine Heiligkeit der XIV Dalai Lama.

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